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Coronavirus: Reisekonzern Tui trifft Vorkehrungen wegen der Krankheit


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Tui trifft Vorkehrungen wegen Coronavirus

Von dpa
Aktualisiert am 28.02.2020Lesedauer: 1 Min.
Tui: Bei Kreuzfahrten und Asienreisen verzeichnete Tui bereits einen leichten Rückgang der Buchungen.
Tui: Bei Kreuzfahrten und Asienreisen verzeichnete Tui bereits einen leichten Rückgang der Buchungen. (Quelle: Joachim Sielski/imago-images-bilder)
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Die weltweite Ansteckungswelle des SARS-CoV-2 bereitet auch der Touristikbranche Sorgen. Tui reagiert und versucht nun der Ausbreitung der Krankheit vorzubeugen.

Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat wegen des sich ausbreitenden neuartigen Coronavirus seine Vorsorge verschärft. Alle Tui-Gesellschaften – einschließlich der Kreuzfahrten, Flüge und Hotels – befolgten "etablierte Verfahren zur Verhinderung von Infektionen", teilte ein Sprecher mit. "Außerdem wurden die Hygienemaßnahmen erhöht." So seien auf Kreuzfahrtschiffen zum Beispiel mehr Spender mit Desinfektionsmitteln bereitgestellt worden.

Tui ordnet Buchungsstopps an

Für das abgeriegelte Hotel H10 Costa Adeje Palace auf Teneriffa habe Tui Deutschland zudem für alle Anreisen bis zum 13. März einen Buchungsstopp verhängt. Derzeit seien rund 200 Gäste in dem Hotel, die über den Tui-Konzern gebucht haben – davon buchten den Angaben zufolge etwa 35 Gäste ihren Aufenthalt über Tui Deutschland. Die Urlauber seien gebeten, ihre Zimmer vorläufig nicht zu verlassen. "Wir beobachten die Situation weiterhin genau und stehen in engem Kontakt mit dem Hotel und den örtlichen Behörden", hieß es von Tui.

Auch für Reisen nach China gilt ein Buchungsstopp. Deutsche Kunden, die mit Anreise bis zum 31. März gebucht haben, können ihre Chinareise gebührenfrei umbuchen oder stornieren. In das vom Coronavirus betroffene Gebiet in Italien bietet Tui keine Reisen an.

Bei den Kreuzfahrten und Asienreisen verzeichnete Tui bis einschließlich vergangener Woche bereits einen leichten Rückgang der Buchungen. Insgesamt sei es aber zu früh, "grundsätzliche Änderungen im Buchungsverhalten unserer Kunden und mögliche finanzielle Auswirkungen" für den Konzern zu sehen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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