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Ägypten: Älteste Pyramide wieder für Besucher geöffnet

In Sakkara  

Ägypten: Älteste Pyramide wieder für Besucher geöffnet

05.03.2020, 14:58 Uhr | dpa

Ägypten: Älteste Pyramide wieder für Besucher geöffnet. Djoser-Pyramide: Bei der Stufenpyramide handelt es sich vermutlich um eine der frühesten Steinstrukturen der Welt.  (Quelle: dpa/ Oliver Weiken)

Djoser-Pyramide: Bei der Stufenpyramide handelt es sich vermutlich um eine der frühesten Steinstrukturen der Welt. (Quelle: Oliver Weiken/dpa)

Pyramiden sind ein beliebtes touristisches Highlight für Ägypten-Urlauber – so auch die Djoser-Pyramide. Seit 2006 war sie jedoch für Reisende nicht zugänglich. Das hat nun ein Ende.

Die älteste Pyramide Ägyptens aus der Zeit um 2.600 vor Christus ist nach jahrelangen Renovierungsarbeiten wieder für Besucher geöffnet. Das Antikenministerium lud am heutigen Donnerstag zur feierlichen Eröffnung der Stufenpyramide des Pharaos Djoser, die etwa eine Autostunde südlich von Kairo bei Sakkara liegt. Der Zugang für Touristen wird aufgrund der beengten Platzverhältnisse mit etwa 45 Besuchern pro Tag immer noch eingeschränkt sein.

Was ist das Besondere an der Djoser-Pyramide?

Die Djoser-Pyramide ist mit 60 Metern das größte Bauwerk der Totenstadt von Sakkara. Dort waren vom dritten Jahrtausend vor Christus bis in die Perserzeit Könige und Beamte bestattet. Für mehrere Pharaonen wurden Pyramiden errichtet. Unterhalb der Pyramide von Djoser führt ein tiefer Schacht zu einer Gruft, die mit einem 3,5 Tonnen schweren Granitstein verschlossen wurde. Weitere Gänge führen zu Räumen, in denen Mitglieder der Königsfamilie bestattet wurden.

Das aus sechs abgesetzten Stufen bestehende Bauwerk war zwischen 2006 und 2011 umfangreich restauriert worden. Die Arbeiten wurden im Zuge der ägyptischen Revolution dann ausgesetzt. 2013 – dem Jahr der Machtübernahme des derzeitigen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi – wurden die Arbeiten schließlich fortgesetzt.

Zwischenzeitlich war ein Streit darüber entbrannt, ob an dem antiken Bauwerk unsauber gearbeitet wurde. Das Antikenministerium gestand schließlich ein, dass die Abtragung einer Staubschicht der Pyramide unnötigen Schaden zugefügt, sich schlecht auf deren Statik ausgewirkt und die Kernsubstanz dem Wetter ausgeliefert hatte. Archäologen hatten zeitweise gewarnt, die Pyramide stünde kurz vor dem Zerfall.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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