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Coronavirus – Tourismus: Sorge um die Ostersaison auf Mallorca

Zu wenig Buchungen  

Coronavirus: Mallorca sorgt sich um die Ostersaison

11.03.2020, 06:44 Uhr | dpa

Coronavirus – Tourismus: Sorge um die Ostersaison auf Mallorca. Mallorca: Die Buchungen für die Osterwoche sind rückläufig. (Quelle: imago images/localpic)

Mallorca: Die Buchungen für die Osterwoche sind rückläufig. (Quelle: localpic/imago images)

Dass das SARS-CoV-2 Konsequenzen für die Reisebranche hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Nachdem die ersten Fälle auf Mallorca nachgewiesen wurden, bangt die Insel um ihr Ostergeschäft. 

Auf Mallorca blicken Hoteliers und Veranstalter wegen des Coronavirus besorgt auf die kommende Ostersaison. Die Reservierungen bleiben derzeit weit hinter den Erwartungen zurück. Der Hoteliersverband Fehm erklärt auf Anfrage, die weltweite Verunsicherung mache sich auch auf der spanischen Urlaubsinsel bemerkbar. Die Buchungen für die Osterwoche seien in allen Quellmärkten rückläufig, so eine Sprecherin.

Große Auswirkungen auf Touristikgeschäft

Bei der österreichischen Airline Laudamotion haben die ausbleibenden Reservierungen bereits zu Konsequenzen geführt. "Wir haben unser Streckennetz für den Zeitraum vom 18. März bis zum 30. April ausgedünnt. Diese Anpassung an die fehlende Nachfrage betrifft auch Flüge nach Palma", bestätigt Sprecherin Theresa Vorsteher.


Guillermo Miralles, Vizechef von Roc Hotels, sagt, es gebe einen Buchungsrückgang in den zehn Inselhotels des Unternehmens: "Wir haben in den Osterferien weniger Reservierungen. Unsere Hauptsorge ist nun, dass sich diese Entwicklung in der Hauptsaison fortsetzt."

Geänderte Umbuchungsbedingungen als rettende Maßnahme?

Damit die Sommerbuchungen ob der unsicheren Lage nicht gänzlich ins Stocken geraten, haben einige bereits reagiert: So werben etwa die auf Mallorca beheimatete Hotel-Kette Melià oder auch der Billig-Flieger Eurowings mit flexiblen Umbuchungsbedingungen um Kunden.

Auf Mallorca wurden unterdessen zwei neue Ansteckungsfälle gemeldet. Die Betroffenen hätten sich bei einer Italien-Reise angesteckt, hieß es. Insgesamt sind damit bereits zehn Fälle bekannt, einer der Patienten ist wieder als gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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