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Kreuzfahrtriese fährt rückwärts durch die Ems

Luxusschiff Norwegian Encore  

Kreuzfahrtriese fährt rückwärts durch die Ems

01.10.2019, 12:06 Uhr | dpa

Emsüberführung der Norwegian Encore (Quelle: dpa/dpa / Martin Remmers)
"Norwegian Encore": Reise des Kreuzfahrtriesen zur Nordsee

Ohne Komplikationen fuhr die "Norwegian Encore" über die schmale Ems. Dabei fuhr das Kreuzfahrtschiff durch enge Brücken und vorbei an Deichen und Kuhweiden. Es ist das zweitgrößte Schiff der Werft nach der "Aidanova" von 2018. (Quelle: t-online.de)

Kreuzfahrtschiff auf dem Weg zu Nordsee: So sieht es aus, wenn ein Riese wie die "Norwegian Encore" auf der schmalen Ems navigiert. (Quelle: dpa)


Seit der Nacht zum Montag wurde der nächste große Neubau der Meyer Werft, das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Encore", in Richtung Nordsee überführt. Das Schiff mit Platz für tausende Passagiere hat heute planmäßig das Emssperrwerk erreicht  und das rückwärts. Doch nicht nur deswegen war die Fahrt spektakulär.

Die Reise des neuen Kreuzfahrtriesen der Papenburger Meyer Werft über die schmale Ems in die Nordsee verläuft planmäßig. Sturmtief "Mortimer" habe keine Probleme gemacht, sagte Werftsprecher Peter Hackmann. Am Dienstagvormittag erreichte die "Norwegian Encore" das Emssperrwerk. Frühestens am Nachmittag wird das Schiff dann in der Nordsee sein.

Die "Norwegian Encore" ist zurzeit das vorletzte Schiff in den Auftragsbüchern der Werft, das noch mit konventionellem Treibstoff betrieben wird. Von den weiteren neun bestellten Kreuzfahrtschiffen seien acht mit dem umweltfreundlicheren LNG (verflüssigtes Erdgas) als Antrieb geplant, sagt der Sprecher.

Riesiger Luxusliner wird Ende Oktober übergeben

Die "Norwegian Encore" hat Platz für 4.000 Passagiere und ist 333,4 Meter lang. Sie ist das zweitgrößte Schiff der Werft nach der "Aidanova" von 2018. Ende Oktober steht in Bremerhaven die Übergabe des Schiffes an die Reederei Norwegian Cruise Lines an.
 

 

Bei der langsamen Rückwärtsfahrt über die schmale Ems wurde das Schiff von zwei Schleppern gezogen. Die Fahrt durch enge Brücken, vorbei an Deichen und Kuhweiden lockt jedes Mal viele Schaulustige an. Umweltschützer kritisieren aber die Belastungen für die Ems und ihre Ufer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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