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Sprit sparen: Dieser Trick schadet im Winter dem Motor


Motorschäden und Liegenbleiben
Dieser Spritspar-Tipp kann im Winter Ihr Auto ruinieren

  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen

Aktualisiert am 30.11.2023Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Motor aus: Spritsparen funktioniert so nur unter bestimmten Umständen. Und im schlimmsten Fall gibt es Schäden. (Quelle: Waldmüller)

Wenn der Motor nicht läuft, verbraucht er kein Benzin – logisch. Aber es ist nicht immer sinnvoll, ihn in jeder Situation auszuschalten. Vor allem im Winter.

Trotz sinkender Kraftstoffpreise: Spritsparen ist grundsätzlich eine gute Idee. Doch nicht jeder Trick ist unter allen Umständen sinnvoll. Zum Beispiel, im Winter an einer roten Ampel den Motor auszuschalten. Das kann nämlich sogar zu schlimmen Schäden führen.

Denn hierbei kommt es auf mehrere Faktoren an: "Wann es sich lohnt, den Zündschlüssel zu drehen, ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich und auch von Fahrzeugalter und Motorgröße abhängig", sagte Thomas Schwarz vom ADAC Südbayern im Bayerischen Rundfunk.

Die Motortemperatur spielt eine wichtige Rolle

Ein entscheidender Punkt ist die Motortemperatur: Wenn der Motor noch kalt ist, also unterhalb von 80 oder 90 Grad, sollten Sie den Finger von Schlüssel beziehungsweise Start-Stopp-Knopf nehmen. Autos mit einer modernen Start-Stopp-Funktion für den Motor sind übrigens ebenfalls darauf programmiert, den Motor erst bei Betriebstemperatur abzuschalten (mehr darüber lesen Sie hier).

Zündung besser nie ganz ausschalten

Wenn Sie den Motor ausschalten und dabei den Schlüssel komplett zurückdrehen, sind auch elektrische Verbraucher wie das Gebläse, Scheibenwischer und das Abblendlicht abgeschaltet. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie daher immer die Zündung aktiviert lassen.

Der Grund: Schmierstoffe sind unterhalb dieser Werte noch zu zähflüssig. Das Motoröl verteilt sich schlechter, jeder Motorstart bedeutet somit eine stärkere Belastung, weil zwischen den einzelnen Motorteilen mehr Reibung entsteht. So kann der Motor auf Dauer Schäden davontragen.

Auch die Batterie wird durch häufige Starts belastet: Wenn Heizung, Sitzheizung und Co. schon laufen und Energie benötigen, aber gleichzeitig kein neuer Strom aus der Lichtmaschine nachgeladen wird, kann der Akku im schlimmsten Fall schlappmachen. Das kommt häufig bei älteren Fahrzeugen vor.

Ein wirklicher Spareffekt tritt sowieso erst ein, wenn das Auto länger mit ausgeschaltetem Motor steht. Laut ADAC sollte es in der Regel eine halbe Minute sein, bei neuen Autos auch weniger. Hinzu kommt: Wenn Sie nach dem Motorstart zu stark aufs Gaspedal treten, verpufft der gesamte Einspareffekt wieder. Daher sollten Sie besser vorausschauend fahren.

Verwendete Quellen
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