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Autobahnauffahrt: Wichtiges Urteil zur Vorfahrtsregelung


Rauf auf die Autobahn: Wer hat Vorfahrt?

Von t-online, mab

Aktualisiert am 01.09.2023Lesedauer: 1 Min.
Stau: Wer hat Vorfahrt an der Autobahn-Auffahrt?Vergrößern des BildesStau: Wer hat Vorfahrt an der Autobahnauffahrt? (Quelle: Nikita/imago-images-bilder)
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Auf der Autobahn herrscht weitgehend Stillstand, trotzdem wollen Sie sich einfädeln. Was gilt nun, wer hat Vorfahrt? Dazu gibt es ein wichtiges Urteil.

Die Vorfahrt auf Autobahnen kann manchmal für Verwirrung sorgen, insbesondere wenn der Verkehr stockt oder zum Stehen kommt. Ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle zeigt, dass die Vorfahrt auch bei stehendem Verkehr gilt (Az.: 14 U 186/20).

Vorfahrt auf der Autobahn trotz Stau

Auch bei einem Stau auf der Autobahn müssen Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt des fließenden Verkehrs beachten. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle (Az.: 14 U 186/20) hervor, auf das der ADAC hinweist. Das Urteil hat weitreichende Konsequenzen für Verkehrssituationen, in denen sich der Verkehr staut.

Ein konkreter Fall vor Gericht

Der Gerichtsfall, der zu dieser Klarstellung führte, betraf eine zweispurige Autobahn, auf der sich der Verkehr auf der rechten Spur gestaut hatte. Auf der linken Spur herrschte noch Stop-and-go-Verkehr. Ein Pkw-Fahrer, der von der Einfädelungsspur auf die Autobahn auffahren wollte, kollidierte mit einem Lkw auf der rechten Spur.

Haftungsverteilung im Urteil

Im Streit um die Vorfahrt auf der Autobahn entschied das Oberlandesgericht Celle, dass der Autofahrer zu 75 Prozent haften müsse. Das Gericht argumentierte, dass die Vorfahrt auch bei zähfließendem Verkehr und Stillstand gilt. Der Begriff "Vorfahrt" sei nicht auf das aktive Fahren beschränkt.

Haftung des Lkw-Fahrers

Auch der Lkw-Fahrer wurde nicht vollständig entlastet und musste zu einem Viertel haften. Das Gericht betonte, dass er sich vergewissern musste, dass kein Fahrzeug von der Einfädelspur auf die Autobahn wechseln wollte. Dies zeigt, dass auch bei Vorfahrt Verantwortung und Aufmerksamkeit unerlässlich sind.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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