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Sommerreifen: Wie lange kann man sie fahren & halten sie?


Wichtig für Ihre Sicherheit
Wie lange halten Sommerreifen und wie alt dürfen sie sein?


Aktualisiert am 04.04.2024Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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ReifenwechselVergrößern des Bildes
Reifenwechsel: Ungefähr ab Ostern ist es Zeit für die Sommerreifen. (Quelle: FotoDuets/getty-images-bilder)

Wenn der Reifenwechsel bevorsteht, fragen sich viele: Kann man die Sommerreifen noch verwenden oder sind sie schon zu alt? Das sagen Experten.

Wenn zu Beginn der Reifenwechselzeit (grobe Faustregel: Sommerreifen von Ostern bis Oktober, Details lesen Sie hier) die Räder für die wärmeren Monate aus der Garage geholt werden, kommt oft die Frage auf, wie alt Reifen sein dürfen. Haben sie ein Ablaufdatum?

Wie alt dürfen Sommerreifen sein?

Rein rechtlich gibt es in der Regel kein Höchstalter für Pkw-Reifen. Wenn Sie mit Ihrem Auto jedoch häufig Wohnwagen oder Anhänger ziehen, sollten sie aufgrund der erhöhten Belastung ab einem Alter von sechs Jahren ausgetauscht werden.

Dennoch rät der ADAC: Tauschen Sie Sommerreifen auch im tadellosen optischen Zustand und unabhängig vom Verschleiß nach spätestens acht bis zehn Jahren aus. Winterreifen sollten Sie nicht länger als acht Jahre fahren: Durch die Alterung härten die Reifen etwas aus und verlieren ihre Fähigkeiten und den Grip. Aus eigenem Interesse sollten Sie daher zum Reifenhändler Ihrer Wahl fahren und neue Reifen kaufen.

So erkennen Sie das Alter Ihres Reifens

Schauen Sie an der Reifenflanke nach. Dort finden Sie die sogenannte DOT-Nummer – das sind meist drei Blöcke mit je vier Zeichen.

Im dritten Block, meist eingefasst in einem Oval, stehen die ersten zwei Ziffern für die Kalenderwoche, in der der Reifen produziert wurde. Die letzten beiden nennen das Jahr. Also steht "1321" beispielsweise für die 13. Kalenderwoche des Jahres 2021.

Mindesttiefe des Profils und äußere Schäden: Das müssen Sie wissen

Wenn der Reifen Risse hat und porös ist, sollten Sie dringend handeln und ihn von einem Profi checken lassen. Ansonsten besteht die Gefahr von Reifenplatzern oder einem Platten. Und wann ist ein Reifen abgefahren? Gesetzlich ist ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern zwischen 60 und 120 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Empfohlen wird aber, Sommerreifen bei einem Restprofil von drei Millimetern und weniger auszutauschen, Winterreifen sogar bei vier Millimetern Restprofiltiefe. Nur so können sie bei Schnee und Matsch gut greifen.

Kleiner Helfer für unterwegs: die Ein-Euro-Münze. Deren Rand ist drei Millimeter tief, sollte also von der Seite betrachtet im Profil verschwinden. Tut sie das nicht, hat der Reifen nicht mehr genügend Profil. Neue Reifen haben ab Werk in der Regel zwischen acht und neun Millimetern Profiltiefe.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Archivmaterial
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