Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomeNachhaltigkeitEnergie

Internationale Energieagentur: Ausstoß von Treibhausgasen 2022 geringer als befürchtet


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoVermisste und Todesopfer auf FerieninselSymbolbild für einen TextBelarus: Außenminister überraschend totSymbolbild für einen TextLottogewinner: So viel Geld ist schon wegSymbolbild für einen TextSchock bei WM: Wales-Fan stirbt in DohaSymbolbild für einen TextLotto am Samstag: GewinnzahlenSymbolbild für einen TextItalien: Pornostar tritt bei Wahl anSymbolbild für einen Text"What A Feeling"-Star Irene Cara ist totSymbolbild für einen TextMargot Robbie spricht über NacktszeneSymbolbild für einen TextGladiatoren erpressen Touristen in RomSymbolbild für ein VideoSoldatenmütter klagen Putin anSymbolbild für einen TextZusammenstöße: Rechte Demo abgebrochenSymbolbild für einen Watson TeaserWM: Zoff mit Fußball-Legende eskaliertSymbolbild für einen TextGelenkersatz: Gibt es eine Altersgrenze?
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Ausstoß von Treibhausgasen 2022 geringer als befürchtet

Von afp
Aktualisiert am 19.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Kohlekraftwerk Jaenschwalde ist zurück am Netz. Doch der Anstieg der CO2-Emissionen in diesem Jahr wird voraussichtlich nicht so stark sein, wie wegen der Energiekrise befürchtet.
Das Kohlekraftwerk Jaenschwalde ist zurück am Netz. Doch der Anstieg der CO2-Emissionen in diesem Jahr wird voraussichtlich nicht so stark sein, wie wegen der Energiekrise befürchtet. (Quelle: IMAGO/Florian Gaertner/photothek.de)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Gas, Öl und Kohle dürften geringer ausfallen als erwartet. Das liegt vor allem an zwei grünen Energiequellen.

Die weltweiten CO2-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Energieträger werden in diesem Jahr voraussichtlich lediglich um knapp ein Prozent ansteigen. Dank des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien - vor allem von Sonnen- und Windenergie - sei der Anstieg weniger stark als wegen der Energiekrise befürchtet, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) am Mittwoch mit.

Durch die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle zur Energiegewinnung und in der Luftfahrt werden laut IEA in diesem Jahr voraussichtlich 33,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, das sei ein Plus von mehr als 300 Millionen Tonnen im Vergleich zu 2021. Dieser Anstieg sei aber deutlich geringer als das Plus von zwei Milliarden Tonnen im vergangenen Jahr, als einige Länder auf fossile Energien zurückgriffen, um nach der Corona-Pandemie den Aufschwung zu befeuern.

Emissionen bis 2030 halbieren

Nach Angaben der Vereinten Nationen müssen die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 halbiert werden, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten zu können. Das würde einen Rückgang um rund acht Prozent pro Jahr in diesem Jahrzehnt bedeuten.

Die durch Russlands Angriff auf die Ukraine ausgelöste Energiekrise und der Anstieg der Gaspreise hätten zu einer etwas erhöhten Nachfrage nach Kohle geführt, teilte die IEA mit. Doch der Anstieg der Kohle-Emissionen sei ausgeglichen worden durch den verbreiteten Einsatz von erneuerbarer Technologie, darunter E-Autos. Dies habe den Ausstoß von rund einer Milliarde Tonnen CO2 in diesem Jahr verhindert.

"Die ermutigende Nachricht ist, dass Sonne und Wind einen Großteil der Lücke ausfüllen, die leichte Zunahme bei der Kohle scheint relativ gering und vorübergehend zu sein", sagte IEA-Chef Fatih Birol. "Das heißt, dass CO2-Emissionen in diesem Jahr deutlich weniger schnell zunehmen als von einigen befürchtet - und dass die politischen Maßnahmen einiger Regierungen wirkliche strukturelle Änderungen in der Energiewirtschaft vorantreiben."

Rekordentwicklung bei Solar- und Windkraft

Der IEA-Analyse zufolge legte die Kapazität von Photovoltaik und Windenergie um mehr als 700 Terawattstunden zu – das ist der höchste Anstieg binnen eines Jahres. Dieser Trend dürfte sich Birol zufolge fortsetzen "dank der umfassenden Pläne der Politik für saubere Energie, die in den vergangenen Monaten weltweit vorangeschritten sind". Dies gelte für die EU, die USA, aber auch China und Indien.

Allerdings werden die CO2-Emissionen durch Kohle-Verstromung in diesem Jahr um zwei Prozent ansteigen, vor allem in Asien. In der EU dürften die CO2-Emission der IEA zufolge zurückgehen, obwohl teilweise wieder auf Kohle zurückgegriffen wurde. In China, dem größten CO2-Emittenten der Welt, dürften sie im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr oder weniger gleich bleiben.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Dorf trotzt der Energiekrise: Hier kostet das Gas nur die Hälfte
  • Marianne Max
  • Adrian Roeger
Von Marianne Max, Adrian Röger
CO2Energiekrise

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website