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Antarktis-Schmelze wird zum gr├Â├čten Risiko f├╝r die K├╝sten

Von afp
Aktualisiert am 14.02.2020Lesedauer: 2 Min.
Antarktis-Touristen vor Eisberg-Resten: Die Klimakrise l├Ąsst das Antarktis-Eis schmelzen. Wie stark, daf├╝r haben Forscher verschiedene Szenarien entwickelt.
Antarktis-Touristen vor Eisberg-Resten: Die Klimakrise l├Ąsst das Antarktis-Eis schmelzen. Wie stark, daf├╝r haben Forscher verschiedene Szenarien entwickelt. (Quelle: Federico Anfitti/imago-images-bilder)
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Das Eis in der Antarktis schmilzt. Treibhausgase beschleunigen die Entwicklung, da sind sich die Experten sicher. Nun gibt es neue beunruhigende Prognosen f├╝r die Entwicklung.

Die Folgen der Eisschmelze in der Antarktis f├╝r den Anstieg des Meeresspiegels k├Ânnten schon in diesem Jahrhundert deutlich st├Ąrker ausfallen als bisher erwartet. Laut einer neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams k├Ânnte bis zum Jahr 2100 allein dieser Faktor einen Anstieg um 58 Zentimeter bewirken, wie Leitautor Anders Levermann vom Potsdam-Institut f├╝r Klimafolgenforschung (PIK) erkl├Ąrte.

Allerdings gibt es bei den Prognosen der Experten hinsichtlich der Antarktis eine gro├če Bandbreite. Bei unvermindertem Treibhausgasaussto├č liege der wahrscheinliche Effekt f├╝r den Anstieg des Meeresspiegels zwischen sechs und 58 Zentimetern, hei├čt es in der Studie. Gelinge es dagegen, die Emissionen rasch zu verringern, liege die Spanne zwischen vier und 37 Zentimetern.

Gro├če Unsicherheiten

"Der Antarktis-Faktor erweist sich als die gr├Â├čte Unbekannte, aber dadurch auch als das gr├Â├čte Risiko f├╝r den Meeresspiegel weltweit", erkl├Ąrte dazu Levermann. Er betonte, die neuen Forschungsergebnisse lieferten vor allem wichtige Informationen f├╝r den K├╝stenschutz. Eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt es demnach, dass der Wert von 58 Zentimetern nicht ├╝berschritten wird.

"Je mehr Computersimulationsmodelle wir verwenden, die alle leicht unterschiedliche dynamische Repr├Ąsentationen des antarktischen Eisschildes sind, desto gr├Â├čer ist die Bandbreite der Ergebnisse, die wir bekommen ÔÇô aber desto robuster sind auch die Sch├Ątzungen, die wir der Gesellschaft liefern k├Ânnen", erkl├Ąrte Ko-Autorin Sophie Nowicki vom NASA Goddard Space Flight Center. Zwar gebe es "immer noch gro├če Unsicherheiten", doch sei es gelungen, das Verst├Ąndnis des gr├Â├čten Eisschildes der Erde best├Ąndig zu verbessern.

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Auf l├Ąngere Sicht, also in den kommenden Jahrhunderten bis Jahrtausenden, hat das Abschmelzen des antarktischen Eisschildes der Studie zufolge das Potenzial, den Meeresspiegel um mehrere zehn Meter anzuheben. "Was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass das Verbrennen von Kohle, ├ľl und Gas die Risiken f├╝r die K├╝stenmetropolen von New York bis nach Mumbai, Hamburg oder Shanghai weiter in die H├Âhe treibt", sagte Levermann.

Anstieg in den letzten 100 Jahren: 19 Zentimeter

Bisherige Prognosen zum Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der globalen Erw├Ąrmung ber├╝cksichtigten vor allem die thermische Ausdehnung des sich erw├Ąrmenden Meerwassers sowie schmelzende Gebirgsgletscher als wichtigste Faktoren f├╝r den Anstieg des Meeresspiegels. Auch das Abschmelzen des gr├Ânl├Ąndischen Eisschilds spielt eine Rolle.

Den jetzt in der Zeitschrift Earth System Dynamics der Europ├Ąischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) ver├Âffentlichten neuen Forschungsergebnissen zufolge d├╝rfte jedoch der Anteil der Antarktis bereits in absehbarer Zeit zum wichtigsten Faktor werden.

Alle Faktoren zusammen ergeben dann das Gesamtrisiko des Meeresspiegelanstiegs. "Die Einbeziehung der anderen Beitr├Ąge zum Meeresspiegelanstieg von Gr├Ânland, Gebirgsgletschern und der Ausdehnung der Ozeane kann zu einem Meeresspiegelanstieg bis zu 150 Zentimeter f├╝hren", sagte Levermann mit Blick auf den Zeitraum bis Ende des Jahrhunderts.

In den zur├╝ckliegenden 100 Jahren hatte es einen Anstieg um insgesamt etwa 19 Zentimeter gegeben.

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Antarktis

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