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Studie: Gletscher schmelzen immer schneller

Von afp
29.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Bestandsaufnahme der Gletscherschmelze: Inzwischen trÀgt das schmelzende Eis zu mehr als 20 Prozent zum Anstieg des Meeresspiegels bei.
Bestandsaufnahme der Gletscherschmelze: Inzwischen trÀgt das schmelzende Eis zu mehr als 20 Prozent zum Anstieg des Meeresspiegels bei. (Quelle: Thomas Koehler/imago-images-bilder)
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Mithilfe von Satellitenbildern gelang Forschern die weltweit erste vollstÀndige Bestandsaufnahme der Gletscherschmelze. Sie legt alarmierende Auswirkungen auf den Anstieg des Meeresspiegels offen.

Weltweit hat sich die Gletscherschmelze aufgrund des Klimawandels in den vergangenen 20 Jahren deutlich beschleunigt. Einer am Mittwoch im Fachmagazin "Nature" veröffentlichten internationalen Studie zufolge verloren die Gletscher zwischen 2000 und 2019 im Durchschnitt 267 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr, am meisten aber in den vergangenen fĂŒnf Jahren. Inzwischen trĂ€gt das schmelzende Eis demnach zu mehr als 20 Prozent zum Anstieg des Meeresspiegels bei.


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Mit den verloren gegangenen Gigatonnen Eis hĂ€tte die Schweiz alljĂ€hrlich sechs Meter unter Wasser gesetzt werden können, erklĂ€rte zur besseren Anschaulichkeit die ETH ZĂŒrich, deren Forscher an der Studie beteiligt waren.

Fast alle Gletscher betroffen

Von der Schmelze betroffen sind laut der Studie bis auf wenige Ausnahmen fast alle der weltweit 220.000 Gletscher – vom Himalaya ĂŒber die Anden bis zu den Alpen. Normalerweise stehen, abgesehen von den polaren Eiskappen, aber nur ein paar hundert von ihnen unter stĂ€ndiger Beobachtung. "Es gibt viele Regionen, von denen wir nicht wussten, wie sie sich entwickeln", sagte Hauptautor Romain Hugonnet der Nachrichtenagentur AFP.

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FĂŒr ihre Studie analysierten Hugonnet und seine Kollegen nun eine halbe Million von bisher weitgehend ungenutzten Satellitenbildern. Auf diese Weise gelang ihnen "die erste vollstĂ€ndige Bestandsaufnahme der Gletscherschmelze in der Welt".

Diese hat sich laut Hugonnet, der an der ETH ZĂŒrich und der UniversitĂ€t von Toulouse forscht, deutlich beschleunigt: Waren es zwischen 2000 und 2004 noch durchschnittlich 227 Milliarden Tonnen im Jahr, belief sich der RĂŒckgang ab 2015 bis 2019 bereits auf durchschnittlich 298 Milliarden Tonnen jĂ€hrlich.

Genauere Schlussfolgerungen möglich

Die Schlussfolgerungen der Studie deckten sich mit den EinschĂ€tzungen des Weltklimarats (IPCC), seien jedoch deutlich genauer, sagte Hugonnet. Dies gelte insbesondere fĂŒr die Auswirkungen der Gletscherschmelze auf den Meeresspiegelanstieg. Die neuen, geografisch genaueren Daten könnten auch bei der Planung von Anpassungsstrategien in dicht besiedelten Gebieten helfen, in denen Gletscher eine wichtige Rolle fĂŒr Landwirtschaft und Wasserversorgung spielen, sagte Hugonnet.

Kurzfristig könnten die schmelzenden Gletscher demnach den Wassermangel in einigen Regionen wie Indien oder in den Anden ausgleichen. Aber ist der Höhepunkt einmal ĂŒberschritten, wĂŒrden die Wassermengen "rapide abnehmen, bis nichts mehr ĂŒbrig ist", warnte der Forscher. Die Ergebnisse der Studie sollen laut ETH nun in den nĂ€chsten Zustandsbericht des IPCC einfließen.

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