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Belgien: Polizei vereitelt möglichen Terroranschlag in Antwerpen

Mann raste in Einkaufstraße  

Anscheinend Anschlag in Belgien verhindert

26.03.2017, 09:51 Uhr | AFP, rtr, dpa

Belgien: Polizei vereitelt möglichen Terroranschlag in Antwerpen. Polizisten stehen bei dem sichergesellten Auto, mit dem ein Mann in eine belebte Einkaufsstraße in Antwerpen raste. (Quelle: Reuters)

Polizisten stehen bei dem sichergesellten Auto, mit dem ein Mann in eine belebte Einkaufsstraße in Antwerpen raste. (Quelle: Reuters)

In der belgischen Hafenstadt Antwerpen hat die Polizei einen Mann festgenommen, der mit einem Wagen offenbar in eine Menschenmenge rasen wollte. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Wagen ein französisches Kennzeichen. Der Mann trug demnach eine Tarnuniform. Der Vorfall ereignete sich auf der bekannten Meir-Einkaufsstraße.

Antwerpens Polizeichef Serge Muyters sagte, der aus Nordafrika stammende Mann sei nach einer Verfolgungsjagd im Stadtzentrum gefasst worden. Er sei mit hohem Tempo durch die Haupteinkaufsstraße gefahren, Menschen hätten zur Seite springen müssen. Wie genau die Sicherheitskräfte das Auto stoppten, ist unklar.

Am 22. März: Terroranschlag in London

Damit ist einen Tag nach dem Terrorakt in London möglicherweise ein weiterer Anschlag verhindert worden. Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete, in dem Auto hätten sich Waffen und illegale Stoffe befunden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die Polizei verschiedene Stichwaffen, ein Gewehr und einen Kanister mit unbekanntem Inhalt in dem Fahrzeug entdeckte.

"Er wollte töten"

Der französische Präsident Francois Hollande bestätigte Reportern, dass es sich bei dem Täter offenbar um einen französischen Staatsbürger handele. Er habe töten oder für einen "dramatischen Vorfall" sorgen wollen. "Deshalb müssen wir weiter sehr wachsam sein und alle unsere Kräfte mobilisieren", sagte Hollande.

War der Fahrer in Antwerpen betrunken?

In französischen Behördenkreise verlautete später, dass der Mann - ein in Frankreich ansässiger Tunesier - auch betrunken gewesen sein könnte und sich einer Polizeikontrolle habe entziehen wollen. Die belgischen Behörden äußerten sich dazu bisher nicht.

Illegaler Waffenbesitz

Der Festgenommene soll der Polizei nach Medienberichten wegen illegalen Waffenbesitzes bekannt sein. Der belgische Ministerpräsident Charles Michel bedankte sich über den Kurznachrichtendienst Twitter bei den Sicherheitskräften.

Tödliche Attacke in London

Erst am Mittwoch hat ein Mann in London mit einem Auto zunächst Fußgänger auf der Westminster Bridge im Londoner Regierungsviertel niedergefahren und anschließend einen Polizisten vor dem britischen Parlament erstochen. Mit dem Attentäter eingeschlossen kamen vier Menschen ums Leben.

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