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''Fürchterliches Attentat'': Gabriel trauert um Barcelonas Opfer

Nach Anschlägen in Spanien  

Sigmar Gabriel gedenkt der Terroropfer in Barcelona

19.08.2017, 19:49 Uhr | dpa

''Fürchterliches Attentat'': Gabriel trauert um Barcelonas Opfer. Sigmar Gabriel legt auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona Blumen in Gedenken an die die Opfer des Terroranschlags nieder.  (Quelle: dpa/ Matthias Balk)

Sigmar Gabriel legt auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona Blumen in Gedenken an die die Opfer des Terroranschlags nieder. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Sigmar Gabriel (SPD) hat zwei Tage nach dem Terroranschlag den Tatort in Barcelona besucht, um den Terroropfern zu gedenken. Zum Zeichen der Trauer legte er weiße Rosen nieder.

An der weltberühmten Flaniermeile Las Ramblas gedachte er der 13 getöteten Menschen und mehr als 120 Verletzten aus mehr als 30 Ländern, unter denen auch 13 Deutsche sind. Der Minister sprach von einem "fürchterlichen" Attentat. "Es gibt leider keine absolute Sicherheit gegenüber feigen Mördern", sagte er.

"Wir wissen, dass die Terroristen versuchen, Angst und Schrecken in den Demokratien zu verbreiten." Gabriel war bereits am Freitag in Barcelona eingetroffen und wollte eigentlich gleich nach seiner Ankunft gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Yves Le Drian die Blumen niederlegen. Der Zugang zu dem Gedenkort war aber durch eine rechte Demonstration und eine Gegendemonstration versperrt.

Gabriel besuchte stattdessen ein Krankenhaus und sprach mit einer jungen Deutschen, die bei dem Anschlag verletzt wurde, sowie mit Angehörigen. Zwei Frauen liegen in dem Hospital noch auf der Intensivstation. Beide schweben in Lebensgefahr. Eine Frau im mittleren Alter befindet sich in einem sehr kritischen Zustand.

Ein Kleintransporter war am Donnerstag auf dem Rambla-Boulevard in Passanten gerast. In der Küstenstadt Cambrils wurde wenig später ein weiterer Angriff vereitelt. Die Polizei ordnete beide Vorfälle einer mutmaßlichen, aus zwölf Mitgliedern bestehenden Islamisten-Zelle zu – genau wie die Gas-Explosion mit möglicherweise zwei Toten am Mittwoch in einem Wohnhaus in dem Ort Alcanar.

Die Ermittler vermuten, dass die Gruppe dort Sprengstoff für ein noch größeres Attentat als das in Barcelona vorbereitete. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) reklamierte die Attacke von Barcelona für sich, es ist aber noch nicht erwiesen, ob sie tatsächlich dahinter steckt.

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