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Julia Klöckner: Ihre "Dorfkinder"-Kampagne wird stark auf Twitter kritisiert

Häme über Kampagne  

Warum Klöckner für ihre "Dorfkinder" ausgelacht wird

20.01.2020, 18:23 Uhr | t-online.de, sth

Julia Klöckner: Ihre "Dorfkinder"-Kampagne wird stark auf Twitter kritisiert. Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner: Ihre neue Kampagne hat es bei Twitter an die Spitze der Gesprächsthemen geschafft. (Archivbild) (Quelle: Getty Images/Sascha Schuermann)

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner: Ihre neue Kampagne hat es bei Twitter an die Spitze der Gesprächsthemen geschafft. (Archivbild) (Quelle: Sascha Schuermann/Getty Images)

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner will junge Leute aufs Land locken. Doch eine neue Werbekampagne bringt vor allem Ärger und Frust. Auf Twitter meckern nun Hunderte User über die Probleme in deutschen Dörfern.

Wie schön ist das Leben auf dem Land? Es war wohl das, was Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf Twitter zeigen wollte. Am Sonntag hatte sie ein paar idyllische Bilder gepostet. Darauf standen Sätze wie: "#Dorfkinder bringen neues Leben in alte Mauern." Doch dann gerieten Romantik und Realität aneinander.

Mit dem Hashtag #Dorfkinder hat das Landwirtschaftsministerium einen Aufruf für einen Wettbewerb gestartet. "Dorfkinder lenkt den Blick auf die Menschen, die Tag für Tag daran mitwirken, die Dörfer und Landgemeinden voranzubringen", bewirbt das Ministerium die Kampagne. Doch bei Twitter sind unter dem Hashtag inzwischen ganz andere "Ideen" zu lesen.

User erzählen: Wie ist das Leben auf dem Dorf?

Die Debatte zeigt: Fast jeder scheint eine Meinung zum Leben auf dem Land haben. So mancher kommt mit Klischees, andere sprechen aus Erfahrung. Doch in einer Sache sind sich die meisten User einig: Der Tweet von Julia Klöckner verkläre das Leben auf dem Land und blende die vielen Probleme aus.

Julia Klöckner freut sich über Shitstorm

Mittlerweile hat sich auch Klöckner selbst auf Twitter zu Wort gemeldet: Im Tweet erklärt sie, es sei gut so, dass die Kampagne so viel Aufmerksamkeit bekomme.

Auch darauf wissen einige Twitter-Nutzer eine Antwort: "Spott ist auch Aufmerksamkeit, das stimmt."

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