Sie sind hier: Home > Politik > Corona-Krise >

Wegen Coronavirus-Krise: Jena plant Mundschutz-Pflicht

Maßnahme gegen Corona  

Jena macht Mundschutz zur Pflicht

31.03.2020, 20:58 Uhr | dpa

Corona-Krise: Regierungssprecher schätzt aktuelle Lage ein

Die Corona-Krise ist noch längst nicht ausgestanden. "Wir brauchen die Maßnahmen unvermindert", betont Regierungssprecher Steffen Seibert. (Quelle: t-online.de)

"Ergänzung": Das sagt Regierungssprecher Seibert zum Tragen von Masken in der Corona-Krise. (Quelle: t-online.de)


Die Stadt Jena macht ab kommender Woche das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit zur Pflicht. Damit soll eine weitere Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

Die Stadt Jena plant in der Coranavirus-Pandemie eine Maskenpflicht. "In einer Woche soll das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Jenaer Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr verpflichtend werden", teilte die Stadt mit.

Die Maßnahme sei vom Fachdienst Gesundheit angemahnt worden. Ziel sei es, die Sicherheit des Personals im öffentlichen Leben zu erhöhen. Neben Masken seien auch Tücher oder Schals als Schutz möglich, wenn sie Nase und Mund bedeckten.

Aufruf zum Selbstnähen

Die Stadt hat nach eigenen Angaben eine Grundausstattung an Masken. Damit wolle man Pflegekräfte, Ärzte, Fahrer im öffentlichen Nahverkehr und andere Menschen in systemrelevanter Infrastruktur versorgen. An die Bevölkerung erging die Bitte: "Nähen Sie sich selbst und anderen Menschen den wichtigen Mund-Nasen-Schutz, um die Verbreitung des Virus einzudämmen."


Die österreichische Regierung hatte am Montag unter anderem eine Mundschutzpflicht für Einkäufe in Supermärkten angekündigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen.

Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan. Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal