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Corona-Ausbruch in Regensburg: 56 Neuinfektionen in Flüchtlingsunterkunft

Obergrenze überschritten  

56 Neuinfektionen in Regensburger Flüchtlingsunterkunft

26.05.2020, 09:51 Uhr | dpa

Corona-Ausbruch in Regensburg: 56 Neuinfektionen in Flüchtlingsunterkunft. Regensburg: In der Stadt in der Oberpfalz haben sich 56 Flüchtlinge mit dem Coronavirus infiziert.  (Quelle: imago images/imagebroker)

Regensburg: In der Stadt in der Oberpfalz haben sich 56 Flüchtlinge mit dem Coronavirus infiziert. (Quelle: imagebroker/imago images)

In Regensburg sind 56 geflüchtete Personen mit dem Coronavirus infiziert, wie die Regierung der Oberpfalz mitteilte. Die gesamte Wohnstätte stehe unter Quarantäne. Für die Stadt ist die Obergrenze damit gerissen. 

Im Ankerzentrum Regensburg sind 56 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Betroffenen seien auf dem Gelände isoliert untergebracht, teilte die Regierung der Oberpfalz am Montag mit. Die gesamte Flüchtlingsunterkunft stehe unter Quarantäne, für alle Bewohner gelten verschärfte Hygienemaßnahmen.

Nachdem dort vier Fälle von SARS-CoV-2 festgestellt wurden, ordnete das Gesundheitsamt eine Untersuchung der 127 Bewohner an. Von den positiv getesteten Asylbewerbern hätten die meisten keine oder nur leichte Symptome wie Kopfschmerzen, hieß es weiter. Schon in der vergangenen Woche seien 42 Fälle in der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße und ein Fall in der Gemeinschaftsunterkunft Alte Straubinger Straße bekannt geworden.

Konsequenzen wegen überschrittener Obergrenze? 

Die Stadt Regensburg reißt damit die Obergrenze für Corona-Neuinfektionen: Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz bei 72,08.

Obwohl die Stadt den Schwellenwert von 50 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen also deutlich überschreitet, müssen die Regensburger erst einmal keine Konsequenzen befürchten. Das Infektionsgeschehen sei lokalisiert und klar eingrenzbar, so die Begründung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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