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RKI meldet mehr als 17.000 Neuinfektionen – Inzidenzwert sinkt auf 103,6

Inzidenzwert sinkt auf 103,6  

RKI meldet mehr als 17.000 Neuinfektionen

13.05.2021, 05:41 Uhr | dpa

RKI meldet mehr als 17.000 Neuinfektionen – Inzidenzwert sinkt auf 103,6. Corona-Notfallambulanz im Klinikum Stuttgart (Archivbild): Fallzahlen und Inzidenzwert sinken weiter ab. (Quelle: Leif-Henrik Piechowski/imago images)

Corona-Notfallambulanz im Klinikum Stuttgart (Archivbild): Fallzahlen und Inzidenzwert sinken weiter ab. (Quelle: Leif-Henrik Piechowski/imago images)

Das Infektionsgeschehen der dritten Corona-Welle in Deutschland flaut weiter ab. Mehrere Kennwerte weisen auf eine anhaltende Entspannung der Lage hin. Die Zahl der Todesfälle bleibt aber weiter hoch.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.419 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 250 Tote gewesen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 125,7).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.565.704 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 240 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.658.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,82 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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