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RKI: Inzidenzwert bei 6,5 – 646 Neuinfektionen gemeldet

Erneuter Anstieg  

RKI: Inzidenzwert bei 6,5 – 646 Neuinfektionen gemeldet

13.07.2021, 04:18 Uhr | dpa

RKI: Inzidenzwert bei 6,5 – 646 Neuinfektionen gemeldet. Touristen auf der Insel Rügen: Der Inzidenzwert in Deutschland steigt weiter.  (Quelle: dpa/Stefan Sauer)

Touristen auf der Insel Rügen: Der Inzidenzwert in Deutschland steigt weiter. (Quelle: Stefan Sauer/dpa)

Seit einer Woche steigt die Sieben-Tage-Inzidenz jeden Tag an. Und auch wurden mehr neue Corona-Fälle registriert als in der vergangenen Woche. Das RKI meldete 24 Tote binnen 24 Stunden.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen liegt der bundesweite Inzidenzwert bei 6,5. Genau eine Woche zuvor betrug der Wert von Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 646 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.06 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte das RKI 440 Ansteckungen gemeldet.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 26 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 31 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.737.135 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.635.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.259.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl lag nach RKI-Daten am Montag bei 1,15 und befand sich damit seit rund einer Woche über dem Wert von 1. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 115 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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