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Impfgegner nehmen Pferdemedizin und verstopfen offenbar Kliniken

Von t-online, cck

Aktualisiert am 05.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Impfgegner demonstrieren in Michigan: Immer wieder machen Falschinformationen zu Medikamenten die Runde, die gegen Covid wirken sollen.
Impfgegner demonstrieren in Michigan: Immer wieder machen Falschinformationen zu Medikamenten die Runde, die gegen Covid wirken sollen. (Quelle: Jim West/imago-images-bilder)
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In den USA geht die Falschnachricht um, das Medikament Ivermectin helfe gegen Corona. Im Bundesstaat Oklahoma sollen Opfer dieser Selbstbehandlung jetzt die Krankenhäuser blockieren.

Eigentlich ist Ivermectin dafür gedacht, Parasiten in Pferden zu töten, nur in geringen Dosen wird es auch bei Menschen eingesetzt. Nun aber ist es in Teilen der USA ein beliebtes Anti-Covid-Medikament geworden – ohne jeden Beweis, dass es überhaupt wirkt.

Besonders in dem Bundesstaat Oklahoma ist Ivermectin bei Impfgegnern beliebt. Dort zeigen sich in ländlichen Gegenden nun offenbar die Folgen: Intensivstationen seien so überfüllt, dass selbst Patienten mit Schusswunden teilweise länger auf die Behandlung warten müssten, sagte der Arzt Jason McElyea dem lokalen Fernsehsender KFOR.

Ein Krankenhaus in der Gegend jedoch – bei welchem der Arzt McElyea zwar nicht angestellt ist, aber dort von Zeit zu Zeit in der Notaufnahme arbeitet – stritt die Aussagen des Arztes ab: In einem Statement des Gesundheitszentrums heißt es, NHS Sequoyah habe keine Patienten im Zusammenhang einer Ivermectin-Überdosis behandelt – alle Notfallpatienten hätten "angemessene medizinische Aufmerksamkeit" erfahren.

Krämpfe und Sehverlust

Laut dem Arzt McElyea nehmen die späteren Patienten Dosen des Mittels, die eigentlich für Pferde gedacht sind – erleiden also eine Überdosis und müssen in Krankenhäuser. Die Folgen seien teilweise schlimmer, als wenn man Covid hätte, so McElyea. Zu den Symptomen gehören Übelkeit, Muskelschmerzen, Erbrechen und Krämpfe. "Das furchterregendste, das ich gesehen und gehört habe, sind Menschen, die mit Sehverlust kommen", sagte McElyea.

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Die Information, Ivermectin würde – im Gegensatz zu den Impfungen – gegen Covid helfen, wird vor allem in Facebook-Gruppen oder Internetforen verbreitet. Beobachtern zufolge gebe es zwischen den Ivermectin-Befürwortern und Impfgegnern eine große Überschneidung.

"Sie sind kein Pferd. Sie sind keine Kuh"

Selbst die bundesweite Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA sah sich genötigt, zu reagieren: "Sie sind kein Pferd. Sie sind keine Kuh. Ernsthaft, hören Sie auf damit", twitterte die Behörde und stellte weitere Erklärtexte dazu. "Es gibt derzeit viele Falschinformationen, und vielleicht haben Sie gehört, dass es in Ordnung sei, eine große Dosis Ivermectin zu nehmen. Es ist nicht in Ordnung", heißt es da. Die Behörde warnt davor, dass es Menschen bei einer übermäßigen Einnahme auch ins Koma fallen oder gar sterben könnten.

Trotz der Warnungen ist das Medikament in einigen Teilen Oklahomas noch immer ausverkauft, wie der Fernsehbeitrag von KFOR zeigt.

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