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Sonde "Dawn" geht bald der Treibstoff aus

Sie fliegt noch jahrzehntelang durchs All  

Sonde "Dawn" geht bald der Treibstoff aus

10.09.2018, 17:55 Uhr | sth, dpa, t-online.de

Sonde "Dawn" geht bald der Treibstoff aus . US-Raumfahrtsonde "Dawn": Eine künstlerische Darstellung mit den Protoplaneten Ceres und Vista. (Quelle: dpa/DB NASA Hartmann / UCLA/Nasa)

US-Raumfahrtsonde "Dawn": Eine künstlerische Darstellung mit den Protoplaneten Ceres und Vista. (Quelle: DB NASA Hartmann / UCLA/Nasa/dpa)

Der Raumsonde "Dawn" geht bald der Treibstoff aus. Sie verliert dann den Kontakt zur Erde. Trotzdem wird sie wohl noch jahrzehntelang um den Zwergplaneten kreisen, den sie erkunden sollte.

Der mit deutscher Beteiligung gebauten Raumsonde "Dawn" wird nach Berechnungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa in den kommenden Wochen wie erwartet der Treibstoff ausgehen. Wahrscheinlich werde das zwischen Mitte September und Mitte Oktober passieren, teilte die Nasa am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mit. Die Sonde werde dann nicht mehr mit den Forschern auf der Erde kommunizieren können, werde aber noch Jahrzehnte in ihrer derzeitigen Umlaufbahn um den Zwergplaneten Ceres bleiben.

"Auch wenn der Abschied von Dawn aus unserer Forschungsfamilie traurig sein wird, sind wir extrem stolz auf ihre Errungenschaften", sagte Nasa-Managerin Lori Glaze. Die ursprünglich auf neun Jahre angelegte Mission der im September 2007 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestarteten Sonde war bereits mehrfach verlängert worden.

NASA: "Dawn hat uns unbekannte Welten gezeigt"

"Dawn" hatte im März 2015 als erster Flugkörper überhaupt die Umlaufbahn eines Zwergplaneten erreicht und umrundet Ceres seitdem. Zuvor hatte die Sonde im Rahmen ihrer insgesamt rund 470 Millionen Dollar (etwa 406 Millionen Euro) teuren Mission schon den Asteroiden Vesta besucht – sie ist damit die bislang einzige Sonde, die zwei extraterrestrische Objekte umkreist hat.

"Dawn hat uns unbekannte Welten gezeigt, die zwei Jahrhunderte lang nur Lichtpunkte zwischen den Sternen waren", sagte Nasa-Wissenschaftler Marc Rayman. "Und sie hat sehr detaillierte, intime Porträts erstellt und dabei exotische, mysteriöse und unvergleichbare Landschaften aufgedeckt."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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