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Autofahrer fährt Aktivistin an: Macht bitte trotzdem weiter!

Von Yannick von Eisenhart Rothe

Aktualisiert am 22.06.2022Lesedauer: 2 Min.
"Ich habe einen Termin": Mit diesen Worten fährt ein Autofahrer in Berlin eine Demonstrantin an. (Quelle: t-online)
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Autofahrer reagieren teils mit Gewalt gegen Klimaaktivisten, die Autobahnen blockieren. Was die Pendler vergessen: Die Aktivisten kämpfen für die Zukunft auch ihres Planeten.

In dieser Woche blockieren Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" wieder Autobahnen in Berlin. Die Situation droht zu eskalieren. Aber nicht, weil die Klimaschützer gewalttätig werden, sondern weil die Gewalt gegen sie zunimmt. Gerade jetzt will man den Aktivisten zurufen: Macht bitte trotzdem weiter!

Erboste Autofahrer tragen immer wieder Demonstranten weg oder werden sogar handgreiflich. Jüngstes Beispiel für die Gewalt gegen die Blockierer: Am Dienstag fuhr ein Mercedes-Fahrer eine Aktivistin mit seinem Auto an und schob sie vor sich her. Er habe einen Termin, rief er den Protestierenden aus dem Auto entgegen. Aber keine noch so wichtige Verabredung könnte diese hochgefährliche Aktion rechtfertigen.

Die "Letzte Generation" hatte schon Anfang des Jahres Autobahnen in Berlin blockiert. Nach einer Pause und Blockaden in anderen Städten ist sie jetzt zurück in der Hauptstadt. Die Aktionen wirken wie ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksamkeit. Im Kampf gegen die voranschreitende Klimakrise ist diese Verzweiflung aber angebracht.

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Erst am Wochenende brannten wieder Wälder in Brandenburg, es ist viel zu trocken, ein Hitzerekord jagt den nächsten. Fast alle Experten warnen immer eindringlicher vor den katastrophalen Folgen der Klimakrise. Einschneidende politische Änderungen lassen trotzdem auf sich warten. António Guterres spricht von der "Alarmstufe Rot für die Menschheit". Er ist kein linker Aktivist, sondern UN-Generalsekretär.

In solch einer Ausnahmesituation ist ziviler Protest ein legitimes Mittel im politischen Diskurs. Kritiker behaupten, die Aktivisten der "Letzten Generation" würden mit ihren Blockaden der Sache schaden und die Menschen gegen den Klimaschutz aufbringen. Aber die Aktivisten kleben sich nicht für die Interessen einer kleinen Minderheit auf die Straße, sondern für die der ganzen Menschheit. Daran sollten auch die Pendler denken, wenn sie morgens ein wenig länger zur Arbeit brauchen.

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