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Trotz 9-Euro-Tickets: Tausende reguläre Monatskarten in Berlin verkauft


BVG verkauft trotz 9-Euro-Ticket Tausende teure Monatskarten

Von Yannick von Eisenhart Rothe

Aktualisiert am 30.06.2022Lesedauer: 2 Min.
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Passanten gehen an den Ticketautomaten der BVG am Bahnhof Zoologischer Garten vorbei (Symbolbild): Das Umprogrammieren sei zu aufwendig, sagt die BVG. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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107 Euro statt 9-Euro-Ticket: Wer nicht aufpasst, zahlt an Berliner Ticketautomaten derzeit viel zu viel. Tausende sind schon in die Falle getappt.

Trotz 9-Euro-Tickets hat die BVG im Juni Tausende wesentlich teurere Monatskarten verkauft. Ein BVG-Sprecher teilte auf t-online-Anfrage mit, dass seit Anfang Juni einzelne Monatskarten "im mittleren vierstelligen Bereich" verkauft worden seien. Eine Monatskarte für den Tarifbereich AB kostet für Vollzahler 86 Euro, im Bereich ABC 107 Euro.

Wie kann das passieren? Obwohl das 9-Euro-Ticket seit Anfang Juni bundesweit für Regional- und Nahverkehr gilt, kann man an den Ticketautomaten der BVG weiterhin Monatskarten lösen, die dann ab sofort gültig sind. Ein Warnhinweis, dass man gerade viel mehr bezahlt als nötig, erscheint nicht. Wer nichts vom 9-Euro-Ticket mitbekommen hat, zahlt also drauf.

Auch Zehntausende Tageskarten für Berlin verkauft

"Bei den Automaten wäre eine Deaktivierung der Kaufmöglichkeiten mit einem enormen technischen Aufwand verbunden", teilte der BVG-Sprecher mit. Das sei "in der Kürze der Zeit nicht realisierbar" gewesen. Daher verweise die BVG "prominent auf dem Startbildschirm" auf das 9-Euro-Ticket. Außerdem seien Monats- und Tageskarten "weiterhin gültige Tarifprodukte".

Monatskarte am BVG-Automat: Wer sie kauft, zahlt 75 Euro zu viel.
Monatskarte am BVG-Automat: Wer sie kauft, zahlt 77 Euro zu viel. (Quelle: Yannick von Eisenhart Rothe)
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Monatskarten sind nämlich nicht die einzige Kostenfalle. Auch der Kauf von 24-Stunden-Karten lohnt sich aktuell kaum. Diese kosten im Bereich AB 8,80 Euro, in BC 9,20 Euro und in ABC 10 Euro. Verkauft wurden im Juni trotzdem sogar Zehntausende, laut Sprecher "im mittleren fünfstelligen Bereich". Die 24-Stunden-Karten sind nicht nur an den Automaten, sondern auch in der BVG-App weiterhin buchbar – ohne Warnhinweis, wenn sie teurer als neun Euro sind.

Nach eigenen Angaben hat die BVG für den Juni allein mehr als eine Million 9-Euro-Tickets verkauft. Einzelfahrscheine würden etwa 10.000 pro Tag verkauft. "Für Einmal- bzw. absolute Gelegenheitsfahrer stellen sie trotz des 9-Euro-Tickets eine Alternative dar", sagte der BVG-Sprecher.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Schriftliche Anfrage an die BVG
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