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Boden glüht bei 700 Grad – 1.000 Jahre alte Bäume zerstört

Von t-online, pb

Aktualisiert am 05.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Waldbrand im Grunewald (Archivfoto): Das Feuer hat Folgen.
Waldbrand im Grunewald (Archivfoto): Das Feuer hat Folgen. (Quelle: Christian Ender)
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Noch immer ist der Brand im Grunewald nicht gelöscht. Während die Feuerwehr gegen Flammen und Explosionen kämpft, wird klar: Hier ist nicht mehr viel zu retten.

Seit Donnerstag kämpfen im Grunewald in Berlin die Einsatzkräfte gegen die Flammen: Dort war am frühen Morgen auf einem Sprengplatz ein Feuer ausgebrochen – noch ist unklar, wie es dazu kommen konnte. Sicher ist aber am Freitag schon: Der Schaden, den der bei den Berlinern beliebte Grunewald durch das mehrere Hektar große Feuer genommen hat, wiegt schwer.

Noch immer glüht der Boden im Grunewald: Nach Angaben der Polizei war der Boden an manchen Stellen auch am Freitag noch 700 Grad heiß – die Einsatzkräfte fürchten deshalb auch weitere Explosionen. Denn: Im Boden finden sich Munitionsreste, die explodieren könnten.

Deshalb müssten diese Bereiche mit Wasser gekühlt werden, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz. Dies habe eine Erkundung des Geländes durch einen Sprengmeister der Polizei und Experten der Bundeswehr in einem Bergepanzer am Vormittag ergeben. Außerdem seien zwei Bomben aus dem Weltkrieg mit einem Gewicht von je 250 Kilogramm auf dem Sprengplatz aus ihren Halterungen gerissen worden. Sie seien zwar nicht explodiert, aber ebenfalls sehr heiß geworden und müssten gekühlt werden. Dafür seien die Feuerwehr und eine Spezialfirma mit einem Löschpanzer im Einsatz.

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Feuer im Berliner Grunewald – Munition erschwert Einsatz

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Schwarzer Rauch war in den frühen Morgenstunden auch aus der Ferne deutlich zu sehen.
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Feuer im Grunewald: Uralte Bäume zerstört – Tiere in Sicherheit

Noch ist nicht absehbar, wie groß der Schaden im Wald tatsächlich ist. Aber: Im Wald gebe es einen enormen ökologischen Schaden, wie die Revierförsterin des Grunewalds, Katja Kammer, der Nachrichtenagentur dpa am Freitag sagte. Teils seien über 1.000 Jahre alte Bäume zerstört worden. Der wirtschaftliche Schaden lasse sich indes noch nicht beziffern.

Die Försterin vermutet, dass größere Wildtiere, wie Wildschweine oder Füchse, nicht in den Flammen ums Leben gekommen seien. Denn: "Jedes Tier, das vier Beine hat oder Flügel, entfernt sich aus diesem Gefahrenbereich." Die Tiere hätten sich wohl in den kühleren Bereichen an der am Grunewald entlang fließenden Havel versteckt.

Wie kann dem Wald geholfen werden? Zu dieser Frage zeigte sich Kammer im Interview mit dem "Tagesspiegel" noch unentschlossen: "Die Flächen, die vom Brand erfasst wurden, werden durch uns bearbeitet werden müssen. Ob die Natur das alleine schafft, hängt davon ab, wie groß die Fläche ist."

Beim Forstamt will man das betroffene Gebiet in den kommenden Wochen untersuchen und vom Brand beschädigte Bäume sichern oder sogar fällen. Dafür werden auch mehrere Wege gesperrt, von denen sich Spaziergänger dann fernhalten müssen.

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