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Corona-Welle in Berlin: Maskenpflicht in Innenräumen? Giffey reagiert verhalten


Maskenpflicht in Innenräumen? Giffey reagiert verhalten

Von dpa, nhe

Aktualisiert am 13.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Franziska Giffey (Archivbild): "Verschärfungen müssen begründet werden"Vergrößern des BildesFranziska Giffey (Archivbild): "Verschärfungen müssen begründet werden" (Quelle: Political-Moments/imago images)
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Kommt bald wieder die Maskenpflicht nach Berlin? Gesundheitssenatorin Ulrike Gote will diese Option offenbar im Senat vorschlagen. Giffey reagierte auf den Vorschlag.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) zur Verschärfung der Maskenpflicht wegen Corona reagiert.

"Aktuell handelt es sich um einen Vorschlag von Senatorin Gote, der noch nicht im Senat besprochen wurde", sagte Giffey am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Es seien viele Punkte offen.

Maskenpflicht in Innenräumen wieder möglich

"Beispielsweise bedarf es einer Datengrundlage, um eine etwaige Verschärfung der Maßnahmen zu begründen und um eine gemeinsame Haltung zum weiteren Vorgehen zu erreichen", sagte Giffey. Sie verwies darauf, dass es für das Auslösen der zweiten Stufe des neuen Corona-Fahrplans, was zum Beispiel eine Maskenpflicht in bestimmten Innenräumen zur Folge hätte, einer Anpassung der entsprechenden Verordnung durch den Berliner Senat bedürfe.

Gote hatte am Mittwoch deutlich gemacht, dass sie wegen zunehmender Corona-Zahlen und der steigenden Belastung für das Gesundheitssystem eine Maskenpflicht in Innenräumen für nötig hält. Das könnte etwa Geschäfte oder öffentliche Gebäude wie Museen betreffen. "Den Vorschlag meiner Verwaltung werden wir in der nächsten Senatssitzung beraten", sagte Gote. Das wäre am kommenden Dienstag.

Sollte sich die Infektionslage in der Folge weiter verschärfen, könnte diese Regelung dann in einer dritten Stufe auf weitere Räume erweitert werden. Als oberste Ziele nannte Gote in einer Mitteilung, eine Überlastung des Gesundheitswesens abzuwenden und die Schulen, Kitas und andere Versorgungsstrukturen funktionstüchtig zu halten. Außerdem sollen gesundheitlich besonders verletzliche Personen geschützt und Long-Covid-Fälle vermieden werden.

Deshalb werde nun aus verschiedenen Merkmalen eine wöchentliche Lagebewertung entwickelt. Betrachtet werden dabei unter anderem die Sieben-Tage-Inzidenz und das Abwassermonitoring, aber auch die Belastung des Gesundheitswesens einschließlich der Auslastung der Intensivstationen und die Impfquoten.

Am Mittwoch liegt die Corona-Inzidenz in der Hauptstadt bei 468,1. Deutschlandweit liegt der Wert deutlich höher: bei 793,8.

Verwendete Quellen
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