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Notstand in Kinderkliniken Berliner Senat weist Kritik zurück


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Gesundheitsverwaltung weist Kritik von Ärzten zurück

Von dpa
Aktualisiert am 05.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Charité-Gebäude in Berlin (Archivbild): Auch nach wiederholter Kritik der Kinderärzte an der aktuellen Lage widerspricht ihr die Gesundheitsverwaltung.
Charité-Gebäude in Berlin (Archivbild): Auch nach wiederholter Kritik der Kinderärzte an der aktuellen Lage widerspricht ihr die Gesundheitsverwaltung. (Quelle: via www.imago-images.de)
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Die Situation in den Berliner Kinderkliniken spitzt sich weiter zu. Die Senatsverwaltung weist die Kritik der Ärzte zurück. Man tue alles, was man könne.

Nach Kritik wegen der angespannten Lage bei der medizinischen Versorgung von Kindern in Berlin hat sich die Senatsverwaltung für Gesundheit erneut verteidigt. "Kurzum, das was wir als Land machen können, das tun wir bereits – und wir gehen dieser wirklich dramatischen Situation nach", sagte Armaghan Naghipour, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses.

Berliner Senat hätte "einiges unternommen, um diese wirklich prekäre Situation anzugehen"

Sie verwies auf mehrere erfolgte Schritte nach einem ersten offenen Brief von Ärzten zu dem Thema aus dem Vorjahr: "Der Senat hat seitdem einiges unternommen, um diese wirklich prekäre Situation anzugehen."

Als Ursachen für die aktuelle Situation nannte die Staatssekretärin die "strukturelle Unterfinanzierung der Kinder- und Jugendmedizin in Verantwortung des Bundesministeriums für Gesundheit", einen Mangel an Pflegekräften und "aktuell verschärfend" eine Vielzahl an Atemwegsinfektionen.

Naghipour zufolge sollte es am Montagnachmittag ein weiteres Treffen von Staatssekretär Thomas Götz mit Berufsverbänden geben. Sie sprach zudem von weiterer Gesprächsbereitschaft von Senatorin Ulrike Gote (Grüne).

Charité will zentrale Koordinierungsstelle einrichten

Ende November habe es zudem ein Treffen mit Chefärzten von Kinderkliniken und Feuerwehr gegeben, um kurzfristig durchführbare Maßnahmen zu besprechen. Demnach sollen unter anderem planbare Eingriffe nach Möglichkeit verschoben werden, um die Versorgung einer zunehmenden Anzahl kritisch kranker Kinder zu ermöglichen.

Eine Inbetriebnahme weiterer Betten durch gemischte Teams aus Kinder- und Erwachsenenpflegekräften und ein Aussetzen von Personaluntergrenzen werde durch die Häuser geprüft, sagte die Politikerin. Für eine bessere Verteilung erkrankter Kinder werde wie bereits angekündigt die Charité eine zentrale Koordinierungsstelle einrichten.

Offener Brief an Senatorin: Sicherheit der Patienten ernsthaft in Gefahr

Berlin habe sich darüber hinaus gemeinsam mit anderen Bundesländern dafür eingesetzt, dass der Bund ein zukunftsfähiges Vergütungssystem für die auskömmliche Finanzierung der Kinderkliniken vorlege. Verbesserungen sollen Naghipour zufolge ab 2023 umgesetzt werden, es gehe um insgesamt etwa 300 Millionen Euro.

Mehrere Verbände hatten Ende vergangener Woche in einem offenen Brief an Senatorin Gote geschrieben, dass sie die Sicherheit der kleinen Patienten ernsthaft in Gefahr sähen. Nicht nur in den zentralen Notaufnahmen, sondern auch in der ambulanten und der stationären Pädiatrie herrschten zunehmend unverantwortbare Zustände.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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