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Warntag 2022: So werden die Berliner gewarnt


In Berlin könnte es ruhig bleiben: So werden Sie trotzdem gewarnt

Von Jannik Läkamp

07.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Eine Frau blickt auf eine Sirene und hat die Warn-App Nina auf ihrem Handy geöffnet (Symbolbild): Am Donnerstag geht der Warntag in die zweite Runde.
Eine Frau blickt auf eine Sirene und hat die Warn-App "Nina" auf ihrem Handy geöffnet (Symbolbild): Am Donnerstag geht der Warntag in die zweite Runde. (Quelle: IMAGO/Peter Hartenfelser)
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Der bundesweite Warntag steht an. In Berlin könnte er relativ leise über die Bühne gehen – trotz Sirenentönen zum Herunterladen.

Achtung, Achtung! Sie werden gewarnt. Denn Bund, Länder und Kommunen planen einen nationalen Probealarm – den Warntag 2022. Dies ist bereits der zweite Versuch. Nach dem gescheiterten Warntag 2020 steht nun am 8. Dezember um elf Uhr erneut der bundesweite Alarm an. Zweck der Übung ist es, die Warninfrastruktur auf Herz und Nieren zu prüfen. Das teilte die Senatsverwaltung für Inneres mit.

Wie bekommen die Berliner den Probealarm mit?

In Berlin gibt es verschiedene Alarmsysteme, auch wenn nicht alle einsatzbereit sind. Zum einen wird über den Rundfunk gewarnt. Radio und Fernsehen sollen am Warntag – und natürlich bei einem echten Alarm – Meldungen statt des regulären Programms verbreiten. Auch einige digitale Anzeigetafeln in der Stadt sollen Warnmeldungen anzeigen.

Im Fall der Fälle und am 8. Dezember sollten die Berliner auch auf ihre Handys schauen. Denn über die kostenlosen Apps "Nina" und "Katwarn" wird ebenfalls gewarnt. Doch genau da ist auch ein Haken: Nur wer eine der Apps auf dem Handy hat, bekommt auch die Meldung. Ein großer Teil der Bevölkerung könnte sie also schlicht nicht empfangen.

Um dies zu umgehen, wird zum Warntag 2022 erstmals das Handywarnsystem "Cell Broadcast" getestet. Mit dieser Technologie können Handys auch Meldungen empfangen, ohne dass eine gesonderte App benötigt wird.

Sirenen nicht betriebsbereit

Doch auf die Sirene, die wohl klassischste Art, die Bevölkerung zu warnen, muss Berlin noch verzichten. Zwar wurden und werden derzeit solche Anlagen errichtet. Doch können sie zum Warntag noch nicht angesteuert werden, teilte der Senat mit.

Abgesehen von piepsenden Handys und schnarrenden Radios wird der Warntag in Berlin also leise vonstattengehen – und die Hauptstadt wird nicht lauter sein als sonst. Falls Ihnen das zu langweilig ist oder Sie die Nachbarn ärgern wollen, hier gibt es die offiziellen Sirenentöne zum Nachhören im Netz.

Übrigens können Sie auch auf der Website warntag-umfrage.de des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe melden, ob und wie gut Sie am Warntag von den Meldungen erreicht wurden.

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Verwendete Quellen
  • Website des Innensenats: Warnung und Information der Bevölkerung in Gefahrenlagen
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Bundesweiter Warntag am 8. Dezember
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