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Berliner Schulzeugnisse erstmals auch genderneutral


Berliner Zeugnisse werden geschlechtsneutral

Von t-online, jse

Aktualisiert am 12.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Ein Schulzeugnis (Symbolbild): Auf Wunsch sollen in Berlin künftig keine geschlechtsbezogenen Personalpronomen auf den Zeugnissen stehen.Vergrößern des BildesEin Schulzeugnis (Symbolbild): Auf Wunsch sollen in Berlin künftig keine geschlechtsbezogenen Personalpronomen auf den Zeugnissen stehen. (Quelle: Schöning/imago images)
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Zeugnisse sollen in Zukunft besser die geschlechtliche Identität von Berliner Schülerinnen und Schülern widerspiegeln.

Ab dem Sommer sollen Berliner Schulzeugnisse ohne Verweis auf das Geschlecht auskommen können. Das berichten "rbb24" und die "Bild"-Zeitung. Die Änderung soll die Zwischenzeugnisse noch nicht betreffen und zum Ende des Schuljahres greifen.

Künftig soll dann in den Zeugnissen auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden, wie der Berliner Senat schreibt: "Sukzessive werden die adressatenbezogenen Formulierungen, die zur Festlegung des Geschlechts auffordern, geändert."

Auf Wunsch Vorname statt Pronomen

Anstelle einer Vorformulierung, bei der entweder das Pronomen "sie" oder "er" genutzt wird, steht künftig ein Platzhalter, in dem die Lehrkraft das gewünschte Pronomen der Schülerin oder des Schülers eintragen kann – oder, je nach Wunsch, einfach den Vornamen. Bei älteren Schülern kann stattdessen auch der Nachname stehen.

"Immer dann, wenn der Wunsch besteht, in Bezug auf die geschlechtliche Identität neutral oder mit dem Namen angesprochen zu werden, sind geschlechtsbezogene Personalpronomen und Formulierungen zu vermeiden", schreibt der Senat. Beispiel: "Sie/Er/Name ist im kommenden Schuljahr Schülerin/Schüler der Jahrgangsstufe 9."

"Kein Genderzwang"

Kritik kommt nach Angaben der "Bild"-Zeitung vom bildungspolitischen Sprecher der AfD: Der Senat fröne dem "Gender-Gaga", statt andere Probleme zu lösen, kritisiert Thorsten Weiß.

SPD-Mann Martin Klesmann hält dagegen: Es gebe keinen Genderzwang, sagt der Sprecher der SPD-Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse. Es gehe viel mehr darum, "den Identitätswünschen junger Leute gerecht zu werden."

Verwendete Quellen
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