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Berlin: Polizei konnte ihn mit Dienstwaffe stoppen – Mann in U-Haft


Erst Dienstwaffe konnte ihn stoppen: Mann in U-Haft

Von t-online, mpr

28.11.2023Lesedauer: 1 Min.
Pro-Palästina-Demo: Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin Kreuzberg an einer Pro-Palästina-Demonstration teilgenommen. Unter dem Motto Decolonize Human Rights forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Ende der israelischen Besatzung in Palästina.Vergrößern des BildesPalästina-Flaggen auf einer Demonstration (Archivbild): In Berlin sitzt ein Verdächtiger nach mehreren mutmaßlichen Vergehen in Untersuchungshaft. (Quelle: IMAGO/Andreas Friedrichs)
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Die Berliner Polizei hat einen Mann festgenommen, der unter anderem auf einer Anti-Israel-Demo aufgefallen war. Ein Polizist hatte dort seine Dienstwaffe zücken müssen.

In Berlin hat die Polizei einen Haftbefehl gegen einen 24-Jährigen vollstreckt, dem gleich eine ganze Reihe von Vergehen vorgeworfen wird. Das teilte die Polizei am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit der Berliner Staatsanwaltschaft mit.

Demnach handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen Mann mit ungeklärter Staatsangehörigkeit, der sich nun in Untersuchungshaft befindet. Zunächst habe der Mann Mitte Oktober auf einer Demonstration im Zusammenhang mit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel zu Polizisten gesagt, die Hamas werde sie umbringen. Zudem habe er mit dem Finger eine "Hals-ab"-Geste gemacht, während Polizeibeamte seine Personalien aufnehmen wollten.

Anfang November habe er zwei Sicherheitsmitarbeitern eines Wohnheims in Niederschöneweide angedroht, sie mit einer Nagelfeile und einer Schere zu verletzen. Die Sicherheitsmitarbeiter wollten laut der Erklärung ein Hausverbot gegen den 24-Jährigen durchsetzen.

Beschuldigter wollte Festnahme einer Frau mit Messer verhindern

Als am 11. November Einsatzkräfte der Polizei versucht hätten, dem Beschuldigten bei einer pro-palästinensischen Demonstration einen Platzverweis zu erteilen, habe er mit dem Einsatz eines Klappmessers gegen die Beamten gedroht.

Größere Schlagzeilen machte das Verhalten des 24-Jährigen am 16. November während einer Anti-Israel-Demonstration in Neukölln. Dort soll er laut Polizei und Staatsanwaltschaft versucht haben, die Festnahme einer anderen Demo-Teilnehmerin zu verhindern. Von Umstehenden habe er zudem ein Messer verlangt, um sein Ziel zu erreichen. Um den Angreifer zu bändigen, musste ein Polizist erst seine Dienstwaffe zücken. Die Ermittlungen gegen den Mann dauern an.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Polizei Berlin und der Staatsanwaltschaft Berlin vom 28. November 2023
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