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Berlin: Traditions-Biergarten Loretta am Wannsee schließt – Hoffnung bleibt


Loretta am Wannsee
Aus für Traditionsbiergarten: Bürgermeisterin hofft noch


23.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Das Loretta am Wannsee (Archivbild): Die Betreiber haben das Aus verkündet. (Quelle: F. Anthea Schaap/imago-images-bilder)

Das Loretta am Wannsee muss schließen. Die Bezirksbürgermeisterin bedauert das sehr – hofft aber, dass es am Standort eine gastronomische Zukunft gibt.

Diese Nachricht sorgte bei Biergarten-Liebhabern in ganz Berlin für Wehmut. Das Loretta am Wannsee, seit mehr als 40 Jahren beliebtes Ausflugsziel direkt am S-Bahnhof Wannsee, muss schließen. Jetzt hat sich die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf zum Loretta-Aus geäußert.

Maren Schellenberg (Grüne) sagte auf t-online-Anfrage, dass das Loretta-Aus für alle Berlinerinnen und Berliner "sehr bedauerlich" sei. Mit der Schließung verliere der Bezirk Steglitz-Zehlendorf eine traditionsreiche Gaststätte mit großem Biergarten und Wannseeblick. Mehr zum Aus des Loretta am Wannsee lesen Sie hier.

Besitzer hat sich noch nicht zur Zukunft geäußert

Wie es mit dem Gebäude weitergeht, ist noch unklar. Bereits vor 14 Jahren hatten die damaligen Betreiber das Aus des Loretta verkündet. Damals ging es aber dann mit einem neuen Betreiber unter gleichem Namen weiter. Dem Bezirk seien derzeit keine Pläne für die Räume bekannt, sagte Bezirksbürgermeisterin Schellenberg. "Wir würden uns aber freuen, wenn es wieder eine gastronomische Nutzung des Loretta geben würde."

Besitzer des Lokals ist die HGHI, das Unternehmen des Berliner Großinvestors Harald Huth. Laut Schellenberg gab es bisher keinen Kontakt zwischen Bezirk und HGHI zur Zukunft des Loretta. Eine t-online-Anfrage bei der HGHI blieb bisher unbeantwortet.

Anfang der Woche hatten die bisherigen Loretta-Betreiber das Aus verkündet. Als Begründung gaben sie gestiegene Kosten und Personalmangel an. Schellenberg sagte, dass das Loretta-Aus Symptom eines grundsätzlichen Problems im Hotel- und Gaststättengewerbe seit der Corona-Krise sei. Die Wirtschaftsförderung des Bezirks sei zu diesem Thema in ständigem Kontakt mit dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga.

Verwendete Quellen
  • Anfrage an Maren Schellenberg (Grüne), Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf
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