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Verkehrsunfallstatistik Berlin: Das sind die gefährlichsten Straßen


Unfallstatistik 2023
Weniger Verkehrstote – aber mehr Unfälle

Von t-online, pas

27.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Unter den Linden erinnert ein Geisterfahrrad an einen im Straßenverkehr getöteten Radfahrer (Archivbild): Insgesamt fiel die Zahl der Verkehrstoten auf einen Tiefstand.Vergrößern des BildesUnter den Linden erinnert ein Geisterfahrrad an einen im Straßenverkehr getöteten Radfahrer (Archivbild): Insgesamt fiel die Zahl der Verkehrstoten auf einen Tiefstand. (Quelle: Sabine Gudath/imago-images-bilder)
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Die Zahl der Verkehrstoten in Berlin ist auf einem historischen Tiefstand – trotz steigender Unfallzahlen. Wo kracht es in der Hauptstadt am meisten?

Die Zahl der Verkehrstoten in Berlin ist so niedrig wie nie zuvor. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik der Berliner Polizei hervor. Danach kamen im Jahr 2023 in der Hauptstadt 33 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. 1990 starben noch 226 Menschen im Straßenverkehr.

Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin jedoch wieder gestiegen: 134.136 Mal krachte es. Das sind 3,05 Prozent (3.976) mehr als noch 2022.

Diese gingen jedoch meist glimpflich aus: Die Zahl der Personenschäden ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,43 Prozent zurück. Dabei sank die Zahl der Leichtverletzten von 17.809 im Jahr 2019 auf 14.139 im Jahr 2023. Bei den Schwerverletzten war nach einem anfänglichen Rückgang ein leichter Anstieg von 1.980 im Jahr 2021 auf 2.073 im Jahr 2023 zu verzeichnen.

Unter den tödlichen Unfällen waren 12 Radfahrer, 11 Fußgänger und 5 Lkw-Fahrer. Bei vier Personen handelte es sich um Autofahrer bzw. Mitfahrer.

Senioren häufiger unter Verkehrsopfern

Die Altersgruppen der Verkehrstoten zeigen, dass vor allem Seniorinnen und Senioren sowie Erwachsene betroffen sind. 16 Getötete gehörten zur Gruppe der Senioren, 15 zur Gruppe der Erwachsenen und 2 zu den jungen Erwachsenen.

Nach Angaben der Berliner Polizei ereigneten sich Verkehrsunfälle häufig wegen Nichtbeachten der Vorfahrt und Fehlern beim Abbiegen. Auch nicht angepasste Geschwindigkeit zählt zu einer der Hauptunfallursachen. Bei der müsse allerdings nicht unbedingt eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vorliegen, so die Berliner Polizei in ihrem Bericht.

Berlins gefährlichste Straßen

Die Polizei gibt an, dass Personen, die innerhalb von 30 Tagen nach einem Unfall an dessen Folgen sterben, als Unfallopfer gelten. Kinder als Verkehrsteilnehmende werden gesondert aufgeführt, wenn sie aktiv an Unfällen beteiligt waren. Kinder, die als Mitfahrer verunglücken, gelten nicht als Verunglückte.

Mit 337 Unfällen ist der Tempelhofer Damm die unfallträchtigste Straße in Berlin. Es folgen das Schlesische Tor mit 230 und die Sonnenallee mit 208 Unfällen. Auf der Seestraße ereigneten sich 198 und auf dem Mehringdamm 192 Unfälle.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • berlin.de: "Verkehrsunfallstatistik 2023"
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