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BVG-Streik in Berlin: Dauer, Auswirkungen, Alternativen


U-Bahn, Busse und Trams stehen still
BVG-Streik in Berlin: Dauer, Auswirkungen, Alternativen

Von t-online, ksi

28.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Eine BVG-U-Bahn in Berlin (Symbolbild): Am Donnerstag und Freitag wird bei der BVG in Berlin fast alles stillstehen.Vergrößern des BildesEine BVG-U-Bahn in Berlin (Symbolbild): Am Donnerstag und Freitag wird bei der BVG in Berlin fast alles stillstehen. (Quelle: Getty Images)
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Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag und Freitag zu Streiks bei der BVG aufgerufen. So kommen Sie trotzdem gut durch Berlin.

Die Gewerkschaft Verdi hat am 22. Februar einen bundesweiten Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen für die nach eigenen Angaben mehr als 87.000 Beschäftigten im ÖPNV. Dazu gehören kürzere Wochenarbeitszeiten, mehr Urlaub sowie zusätzliche Entlastungstage für Schicht- und Nachtarbeit.

Der Warnstreik dauert von Donnerstag, 3 Uhr, bis Freitag, 14 Uhr. Die meisten U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der BVG stehen in dieser Zeit still. Es gibt aber auch Linien, die trotzdem fahren. Eine Übersicht hat die BVG auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Diese Linien fahren trotz Streik:

Linien und Angebote, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen gefahren werden, sind vom Streik nicht betroffen. Das gilt für den BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12).

Folgende Buslinien verkehren ebenfalls: 106, 114, 118, 124, 133, 161, 168. 175, 179, 184, 204, 218, 234, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N52, N61, N62, N68, N69, N84, N91, N95, N97. Die Linien M36 und 124 fahren allerdings mit eingeschränktem Angebot.

Die BVG empfiehlt den Fahrgästen, in den BVG-Apps und auf BVG.de zu prüfen, ob die Fahrt wirklich stattfindet. Dabei können sich die Fahrgäste an den Echtzeitinformationen orientieren. Auch nach dem Ende des Warnstreiks am Freitag um 14 Uhr wird es noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. "Bis in der ganzen Stadt wieder alles wie gewohnt läuft, kann es bis zu drei Stunden nach offiziellem Streikende dauern", so die BVG.

Diese Alternativen haben Sie

Der Bahnverkehr ist von dem Warnstreik nicht betroffen. S-Bahnen, Regional- und Fernzüge fahren planmäßig. Neben dem Bahnverkehr können die Berliner auf das eigene Auto zurückgreifen. Alternativ können Fahrzeuge über Mobilitätsunternehmen wie Bolt Drive oder Miles angemietet werden. Auch Taxifahrer und andere Fahrdienste bringen einen am Donnerstag und Freitag von A nach B. Da es in Berlin an den Streiktagen bis zu 13 Grad warm und trocken werden soll, wäre das Wetter auch für eine Anreise mit dem Fahrrad optimal. Ansonsten bieten sich auch E-Scooter oder zu Fuß gehen an.

Verdi und "Fridays for Future" streiken gemeinsam

Die Berliner Bevölkerung wird den Streik nicht nur durch den Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel zu spüren bekommen. Denn für die Protestaktion hat sich Verdi mit der Organisation "Fridays for Future" zusammengetan. Parallel zu den Warnstreiks organisiert die Klimagruppe am 1. März in Berlin eine Demonstration gegen die Klimakrise. Auch die "Letzte Generation" rief zu dem Klimastreik auf und stellte sich hinter die Forderungen von Verdi.

In Berlin beginnt die Demonstration um 10.00 Uhr am Invalidenpark, von dort führt die Route durch das Regierungsviertel und am Bundestag vorbei. Die Demo am soll den Höhepunkt der Kampagne "#WirFahrenZusammen – eine Kooperation von 'Fridays for Future', ver.di und den Beschäftigten der BVG" darstellen.

Verwendete Quellen
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