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Berlin: Reparatur von Elektrogeräten – Senat will bis zu 200 Euro zahlen


Bis zu 200 Euro
Kaputte Elektrogeräte: Ab wann es den Reparaturbonus geben soll

Von t-online, nhe

Aktualisiert am 15.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Elektro-Geräte werden repariert (Archivbild): In Berlin soll es bald einen Reparaturbonus geben.Vergrößern des BildesElektrogeräte werden repariert (Archivbild): In Berlin soll es bald einen Reparaturbonus geben. (Quelle: IMAGO/Paul-Philipp Braun)
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Der Berliner Senat will Elektroschrott reduzieren – und kündigt Zuschüsse für die Reparatur von privat genutzten Haushaltsgeräten an.

Wer in Berlin in Zukunft seine kaputten Elektrogeräte reparieren lässt, soll einen Bonus bekommen. Bis zu 200 Euro Zuschuss sind für die Berlinerinnen und Berliner einmal jährlich drin, wenn Handy, Kühlschrank, Kaffeemaschine oder ähnliches defekt ist und sie das Gerät aufbereiten (lassen).

Damit möchte die Regierung in der Hauptstadt die Entstehung von Elektroschrott einschränken. Die Idee: Die Berlinerinnen und Berliner lassen ihre Elektrogeräte auf diese Weise eher reparieren, anstatt sich ein neues Gerät zu kaufen. Eine Sprecherin des Umweltsenats bestätigte t-online auf Nachfrage entsprechende Medienberichte. Den Reparaturbonus soll es zum 1. September geben, teilte die Umweltverwaltung dem rbb mit. Demnach werden aktuell noch letzte Details der Förderbedingungen geklärt.

Bonus für Reparaturen von Elektrogeräten: Start wohl im Sommer

Die Kosten für Reparatur und Ersatzteile will das Land bis maximal zur Hälfte übernehmen, ein Betrag zwischen 75 und 200 Euro sei derzeit realistisch. Es solle neben einer Ober-, aber auch eine finanzielle Untergrenze geben, unter der der Senat keinen Zuschuss gewährt. Genaue Zahlen stehen demnach noch nicht fest. Durch das Programm sollen Haushaltsgeräte wie Spülmaschine oder Kaffeemaschine bezuschusst werden, aber auch etwa Handys und Laptops.

Im Haushalt sind für das Projekt in 2024 und 2025 jeweils 1,25 Millionen Euro eingeplant. Das Programm soll von einem externen Dienstleister für das Land abgewickelt werden. Man handele derzeit noch die Einzelheiten mit diesem Partner aus, so die Senats-Sprecherin. "Das Programm wird vermutlich zum Beginn des dritten Quartals starten", sagt sie.

In Sachsen gibt es ein solches Programm für privat genutzte Elektrogeräte bereits. "Das Förderprogramm dient der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, indem es Anreize für die Verlängerung der Lebensdauer von Geräten schafft", heißt es dort. Mit dem Stand von Anfang April wurden 6.751 Anträge bewilligt, dafür zahlte das Land bisher 714.470 Euro.

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