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Berlin: Nollendorfplatz umbenennen? CDU will Zeichen für Vielfalt setzen


Zeichen für Vielfalt
CDU-Politiker wollen Haltestellen am Nollendorfplatz umbenennen

Von t-online, ksi

10.07.2024Lesedauer: 1 Min.
Eine U-Bahn am Nollendorfplatz in Berlin: Die Berliner CDU will mehr Sichtbarkeit für den Regenbogenkiez.Vergrößern des BildesEine U-Bahn am Nollendorfplatz in Berlin: Die Berliner CDU will mehr Sichtbarkeit für den Regenbogenkiez. (Quelle: Imago)
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Der Nollendorfplatz in Schöneberg gilt als Zentrum der LGBTQ+-Community. Nun setzt sich die Berliner CDU für eine offizielle Umbenennung des Platzes ein.

Wie aus einer Pressemitteilung vom 9. Juli hervorgeht, will die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg die Bedeutung des Regenbogenkiezes für die queere Community und als touristischer Anziehungspunkt hervorheben. In einem Antrag setzen sich die Politiker deshalb dafür ein, die Haltestellen am Nollendorfplatz offiziell mit dem Zusatz "Regenbogenkiez" zu versehen.

"Eine Sichtbarmachung an den Haltestellen erleichtert nicht nur Touristen die Orientierung, sondern zeigt auch den Stolz auf unseren Kiez. Der Regenbogenkiez ist ein wichtiges Symbol für Vielfalt und Toleranz", erklärt queerpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Klaus Hackenschmied.

Dies sollte täglich im Fahrplan zu sehen und zu lesen sein, so wie es nachts durch die Regenbogenbeleuchtung der Kuppel bereits der Fall ist. Damit könne die BVG 365 Tage im Jahr ein Zeichen für Vielfalt setzen.

Der Nollendorfkiez sei seit den 1920er-Jahren ein zentraler Treffpunkt für die queere Community und heute eine der größten Touristenattraktionen für queere Menschen weltweit, so die Politiker.

 
 
 
 
 
 
 

"Deutliches Zeichen für Akzeptanz und gegen Hass"

"Angesichts der steigenden Zahl queerfeindlicher Übergriffe in Berlin setzen wir damit ein deutliches Zeichen für Akzeptanz und gegen Hass", fügt Dr. Carsten Buchholz, Mitglied im Ausschuss für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik, hinzu.

Das Bezirksamt wird daher aufgefordert, sich bei den Berliner Verkehrsbetrieben dafür einzusetzen, dass entsprechende Hinweisschilder an den U-Bahn- und Bushaltestellen angebracht werden und die Bezeichnung in die Fahrpläne aufgenommen wird, ähnlich wie beim U-Bahnhof Kochstraße, der den Zusatz "Checkpoint Charlie" trägt.

Verwendete Quellen
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