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Berlin: Kampf um Euro endet im Krankenhaus

Unter Alkoholeinfluss  

Streit um einen Euro endet im Krankenhaus

29.04.2020, 17:19 Uhr | dpa

Berlin: Kampf um Euro endet im Krankenhaus. Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs: Der Prozess um mehrere Angriffe auf Menschen hat begonnen.  (Quelle: dpa/Christophe Gateau/Archivbild)

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs: Der Prozess um mehrere Angriffe auf Menschen hat begonnen. (Quelle: Christophe Gateau/Archivbild/dpa)

Innerhalb eines Jahres soll ein 36-Jähriger mehrere Personen in Berlin Angegriffen haben. Auch vor Polizeibeamten habe er nicht halt gemacht. Nun muss er sich vor Gericht verantworten.

Weil er mehrfach Passanten angegriffen und verletzt haben soll, steht ein 36-Jähriger vor dem Landgericht in Berlin. Dem Beschuldigten werden insgesamt sieben Straftaten zur Last gelegt. In zwei Fällen habe er im Stadtteil Hellersdorf ihm völlig unbekannte Frauen geschlagen, heißt es in der am Mittwoch zu Prozessbeginn verlesenen Anklage. Der 36-Jährige erklärte, die Vorwürfe träfen teilweise zu. Er habe damals seine Medikamente nicht regelmäßig genommen und Alkohol konsumiert. Seine Taten bereue er.

Dem Mann werden Übergriffe von September 2018 bis September 2019 vorgeworfen. Er sei jeweils alkoholisiert gewesen. Bei einem Fall im Mai 2019 schlug der Beschuldigte laut Anklage einem Mann eine Wodkaflasche auf den Kopf. Als Polizisten eintrafen, habe er auch die Beamten attackiert und beleidigt. Zuletzt habe er einen Mann im Streit um einen Euro heftig geschlagen und getreten. Das Opfer sei im Krankenhaus behandelt worden.

Zugeschlagen, weil er sich gestört fühlte

Der 36-Jährige gab zu, in zwei Fällen Passantinnen geschlagen zu haben. Eine der Frauen habe ihn angesprochen – dadurch habe er sich "gestört gefühlt". In anderen Fällen habe er sich "nur gewehrt".

Wegen Zweifeln an der Schuldfähigkeit des 36-Jährigen komme seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht, so das Gericht. Der Prozess wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte geht am 14. Mai weiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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