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Corona in Berlin: Infektionen in Friedrichshain-Kreuzberg nehmen zu

Corona-Inzidenz an wichtiger Marke  

Infektionszahlen in Berliner Bezirk nehmen zu

22.09.2020, 09:45 Uhr | dpa

Corona in Berlin: Infektionen in Friedrichshain-Kreuzberg nehmen zu. Eine Frau läuft mit Mundschutz über die Oberbaumbrücke: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die höchste Corona-Indidenz in Berlin. (Quelle: imago images/Emmanuele Contini/Symbolbild)

Eine Frau läuft mit Mundschutz über die Oberbaumbrücke: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die höchste Corona-Indidenz in Berlin. (Quelle: Emmanuele Contini/Symbolbild/imago images)

Berlins Gesundheitssenatorin Kalayci hat sich besorgt über die Corona-Lage in der Hauptstadt geäußert. Vor allem in einem Bezirk werde es immer schwerer, Kontakte nachzuverfolgen.

In Friedrichshain-Kreuzberg sind die Corona-Zahlen zuletzt auf ein neues Level gestiegen. "Das Tempo der Neuinfektionen gewinnt an Fahrt." So hat sich Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci am Montag im Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses geäußert. Das berichtet der Tagesspiegel.

In dem Innenstadtbezirk stieg die Zahl der Neuinfizierten zuletzt auf 50,8 Fälle auf 100.000 Einwohner. Das berechnete das "Tagesspiegel Innovation Lab" und bezieht sich dabei auf Zahlen einzelner Ämter. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wichtiger Marker im Kampf gegen das Virus. Die Zahl konnte auf Nachfrage von t-online beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg jedoch nicht bestätigt werden. Der Lagebericht der Senatskanzlei gibt den Wert am Sonntag noch mit 48,6 an. Das Robert Koch-Institut geht von einem Wert von 48,7 aus.

In ganz Berlin liege der Wert bei 21. "Damit ist Berlin bundesweit leider Spitzenreiter", sagte die SPD-Politikerin im Ausschuss. In Friedrichshain-Kreuzberg stünden besonders viele Infektionen in Zusammenhang mit dem "Partyverhalten" junger Menschen. Auf Twitter mahnt Kalayci: Es ist "keine Zeit für Partys, keine Zeit für Reisen".

Bereits vergangene Woche hatte München die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche überschritten. In der bayerischen Landeshauptstadt wird daher über Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beraten. CSU-Ministerpräsident Markus Söder hat am Montag eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Aussicht gestellt.

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