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Berlin-Friedrichshain: Polizeihubschrauber fliegt über Rigaer Straße

Räumung in der Rigaer Straße  

Polizeihubschrauber fliegt über Berlin-Friedrichshain

26.11.2020, 11:42 Uhr
Berlin-Friedrichshain: Polizeihubschrauber fliegt über Rigaer Straße. Ein Polizeihubschrauber: In Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Helikopter im Einsatz. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk/Symbolbild)

Ein Polizeihubschrauber: In Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Helikopter im Einsatz. (Quelle: Rüdiger Wölk/Symbolbild/imago images)

In Berlin-Friedrichshain ist eine Obdachlosenschlafstätte geräumt worden. Die Polizei hat Amtshilfe geleistet und war unter anderem mit einem Helikopter im Einsatz.

Über der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ist am Donnerstagmorgen ein Hubschrauber der Berliner Polizei gekreist. Grund war die Räumung eines Obdachlosen-Camps, sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage von t-online. Die Polizei leiste Amtshilfe für das Ordnungsamt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das das Lager zusammen mit der Berliner Stadtreinigung räumt.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter gab es gegen acht Uhr Beschwerden über Hubschrauberlärm über dem Samariterviertel. Bewohner des angrenzenden, besetzten Hauses in der Rigaer Straße 94 sollen seit sechs Uhr Früh laute Musik abgespielt sowie Farbeier und Pyrotechnik geworfen haben, schreibt die Polizei auf Twitter. "Aus dem Nachbarhaus heraus wurden außerdem Feuerlöscher entleert."

Polizisten stehen vor einem Haus in der Rigaer Straße: Die Bewohner hatten zuvor versucht, die Räumung eines Lagers von zwei Obdachlosen zu verhindern. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)Polizisten stehen vor einem Haus in der Rigaer Straße: Die Bewohner hatten zuvor versucht, die Räumung eines Lagers von zwei Obdachlosen zu verhindern. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)

Laut dpa-Informationen sollte die Räumung der Schlafstätte unter einem Balkon in der Rigaer Straße 92 so verhindert werden. Daraufhin rückte die Polizei mit Verstärkung an.

Im Vorfeld der Räumung sei durch Sozialarbeiter über alternative Unterbringungsangebote informiert worden, teilte das Bezirksamt Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg auf Anfrage von t-online mit. Die Angebote seien nicht angenommen worden. Bei der Räumung habe sich noch eine Person im Camp befunden. Die Maßnahme sei das letzte Mittel gewesen.

Verwendete Quellen:
  • Telefonat mit der Polizei Berlin
  • Anfrage beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
  • Mit Material der dpa
  • Recherche bei Twitter
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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