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Berlin-Weißensee: Bewaffnete Frau bei Polizeieinsatz durch Schüsse verletzt

Mit Messer und Schere bewaffnet  

68-Jährige bei Polizeieinsatz durch Schüsse verletzt

04.03.2021, 15:08 Uhr | t-online

Berlin-Weißensee: Bewaffnete Frau bei Polizeieinsatz durch Schüsse verletzt. Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild): An einer Haltestelle in Weißensee sind Schüsse gefallen. (Quelle: imago images/Sabine Gudath)

Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild): An einer Haltestelle in Weißensee sind Schüsse gefallen. (Quelle: Sabine Gudath/imago images)

In Berlin-Weißensee sind an einer Tramhaltestelle Schüsse gefallen. Eine zuvor bewaffnete Frau wurde bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt.

An der Haltestelle Albertinenstraße der Berliner Allee in Weißensee sind am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr Schüsse gefallen. Die Polizei schoss auf eine bewaffnete Frau und hat sie so schwer am Bein verletzt.

Die Frau hatte zuvor mehrere Passanten mit einem Messer und einer Schere in der Hand bedroht. Die eingetroffene Polizei forderte die Frau auf, beide Gegenstände fallen zu lassen. Ein Video, das t-online vorliegt, soll den Einsatz der Polizei zeigen. Darin ist zu sehen, wie eine weiß bekleidete Frau auf einer Straße zwischen Autos, Bussen und einer Straßenbahn umhergeht. Mehrere Polizisten fordern sie Frau auf, sich hinzulegen und das Messer fallen zu lassen. Außerdem fordern die Beamten die Verkehrsteilnehmer auf, Türen geschlossen zu halten.

Wie die Polizei in einer Mitteilung weiter schreibt, missachtete die Frau Warnschüsse in die Luft. Stattdessen ging die 68-Jährige mit dem Messer und der Schere bewaffnet auf die Beamten zu. Zwei Polizeibeamte schossen daraufhin mehrmals auf die Frau, sodass diese an den Beinen verletzt wurde. Die 68-Jährige konnte dennoch in Richtung Greifswalder Straße flüchten. Mit Hilfe eines Diensthundes konnte die Frau letztendlich aber festgenommen werden.

Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzte und brachten sie in ein Krankenhaus. Sie befindet sich nicht in Lebensgefahr. Die Polizeibeamten mussten seelsorgerisch betreut werden. Sie konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Ermittlungen übernahm eine Mordkommission des Landeskriminalamtes.

Verwendete Quellen:

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