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Berlin ist Deutscher Volleyballmeister: BR Volleys siegen gegen Friedrichshafen

Zum elften Mal  

Berlin ist erneut Deutscher Volleyballmeister

15.04.2021, 20:54 Uhr | dpa

Berlin ist Deutscher Volleyballmeister: BR Volleys siegen gegen Friedrichshafen. Die BR Volleys bejubeln den Gewinn der Deutschen Meisterschaft bei der Siegerehrung: Die haben gegen Friedrichshafen gesiegt. (Quelle: Sebastian Räppold/Matthias Koch)

Die BR Volleys bejubeln den Gewinn der Deutschen Meisterschaft bei der Siegerehrung: Die haben gegen Friedrichshafen gesiegt. (Quelle: Sebastian Räppold/Matthias Koch)

Sieg gegen Friedrichshafen: Die BR Volleys sind im deutschen Meisterschaftsfinale gegen die Volleyball-Profis vom Bodensee ungeschlagen geblieben. Die Berliner sicherten sich alle drei Sätze.

Ausgelassen feierte Berlins Topstar Benjamin Patch in der Halle des Erzrivalen, Brasiliens Olympiasieger Eder Carbonera hüpfte wie ein kleiner Junge übers Parkett. Und Kapitän Sergej Grankin, der überragende Zuspieler aus Russland, überreichte in Corona-Zeiten seinen Kollegen mit einem Lächeln persönlich die Meister-Medaillen. Die Berlin Volleys haben zum elften Mal den nationalen Titel gewonnen – und das in dominierender Art und Weise.

Mit einem souverän herausgespielten 3:0 (25:21, 25:18, 25:21)-Sieg beim VfB Friedrichshafen machte die Mannschaft von Trainer Cedric Enard am Donnerstag den fünften Titelgewinn in Folge perfekt. Überragender Akteur beim Sieger war der US-amerikanische Diagonalangreifer Benjamin Patch. Der Hauptstadtclub entschied die Playoff-Serie "Best of five" deutlich mit 3:0-Siegen. "Wir haben ein geiles Spiel gemacht", jubelte der 21 Jahre alte Anton Brehme: "Ich hoffe, ich kann mit den Kollegen noch zehn Jahre zusammenspielen."

Friedrichshafen hält Titelrekord

Seit 2013 haben die BR Volleys und Friedrichshafen in den Endspielen die nationale Meisterschaft unter sich ausgemacht. In den acht Finalserien seither waren die Berliner nun sieben Mal erfolgreich, nur 2015 gewann Friedrichshafen. Dem VfB bleibt (noch) der Rekord von 13 Titeln. "Es ist eine herbe Enttäuschung. Wir haben gedacht, wir spielen besser", erklärte Friedrichshafens Nationalspieler Linus Weber, der zum wertvollsten Spieler der Liga-Saison gewählt wurde und in der nächsten Saison wieder in Italien spielt.

Berlins französischer Chefrainer Enard formte erneut ein Topteam, nachdem in der vergangenen Saison wegen der Corona-Auswirkungen die Saison ohne Meisterschafts-Entscheidung abgebrochen worden war. In der Normalrunde hatte der Hauptstadtclub noch geschwächelt. "Wir hatten echt eine schwere Saison mit Corona und Verletzungen", erinnerte Jung-Nationalspieler Brehme. In der entscheidenden Phase aber demonstrierten vor allem die Topspieler Patch, Carbonera und Grankin ihre Extra-Klasse.

Berlin ist "Spitzenmannschaft"

"Wenn Berlin alle dabei hat, sind sie eine europäische Spitzenmannschaft", hatte VfB-Coach Michael Warm schon vor der Finalserie erklärt. Für die Olympiasieger Eder (Brasilien) und Grankin (Russland) ist es der erste Meistertitel in Deutschland.

Eine Vorentscheidung im dritten Match fiel schon im ersten Satz, in dem Gastgeber Friedrichshafen noch einmal alles reingeworfen hatte und zunächst das druckvollere Spiel zeigte. Doch als Powerangreifer Patch an die Aufschlaglinie trat, wendete sich das Blatt. Die Volleys holten neun Punkte in Serie, darunter waren zwei Asse des 26-Jährigen. Aus einem 14:17 wurde so eine komfortable 23:17-Führung für die Gäste. Mit dem Schwung dieser Wende gewannen sie auch die noch nötigen zwei weiteren Sätze.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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