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Corona/Berlin: 10 Restaurants und Cafés, die die Pandemie nicht überlebt haben


Restaurants in der Krise
Zehn Gastrobetriebe in Berlin, die die Pandemie nicht überlebt haben

Von Vivian Schramm

Aktualisiert am 23.07.2021Lesedauer: 3 Min.
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Die Außengastronomie in Berlin in vollem Gange (Symbolbild): Nicht alle Betriebe haben es durch die Pandemie geschafft.Vergrößern des Bildes
Die Außengastronomie in Berlin in vollem Gange (Symbolbild): Nicht alle Betriebe haben es durch die Pandemie geschafft. (Quelle: Seeliger/imago-images-bilder)

Nach monatelanger Corona-Pause sind die Türen vieler Gastrobetriebe in Berlin wieder geöffnet. Doch nicht alle haben diese lange Unterbrechung überlebt.

Nach und nach füllen sich die Straßen Berlins wieder mit Leben. Nachdem zunächst nur die Außenbereiche der Gastronomiebetriebe geöffnet werden durften, können Besucher nun auch wieder in den Restaurants und Lokalen sitzen. Doch nicht alle Betreiber in Berlin hatten das Glück, wieder zu öffnen. Einige konnten ihre Betriebe wegen der Corona-Pandemie nicht halten.

"Tofu Tussis"

Die "Tofu Tussis" aus der Markthalle Neun in Kreuzberg waren eine der ersten Tofureien in Berlin. Seit dem Sommer 2014 haben die zwei Gründerinnen Biotofu in Handarbeit hergestellt, mit besonderen Zutaten wie Algen, Erdnüssen und mehr. In der beliebten Markthalle Neun boten die "Tofu Tussis" unter anderem Burger an. Mit gefärbten Buns und leckeren Tofu-Kreationen. Doch nun ist der Stand dauerhaft geschlossen.

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"Café Zuckerfee"

Das "Café Zuckerfee" in Prenzlauer Berg hat bereits im Dezember seine Türen schließen müssen. Mit einem großen Ausverkauf von Kaffeelöffeln bis hin zum Gasherd nahmen die Zuckerfeen Abschied. Jahrelang waren sie für viele eine Anlaufstelle zum Frühstücken sowie für leckeren Kuchen und besondere Schoko-Kreationen.

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"Kreuz & Kümmel"

Das "Kreuz & Kümmel" in Berlin-Mitte war ein Indian-Fusion-Restaurant. Mit indischem Streetfood wie extravaganter Currywurst und besonderen Maultaschen überzeugte Inhaber Chaitanya Singh seine Gäste. Doch mit dem Lockdown und der Homeoffice-Zeit schwanden Besucher. Bürogebäude standen nahezu leer – und damit auch das "Kreuz & Kümmel". Nach einer längeren Corona-Pause verkündete das Restaurant im Herbst 2020 das Aus.

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"DUDU"

Das "DUDU" ist ein Sushi-Restaurant, das unter anderem auch asiatische Küche mit internationalen Einflüssen serviert. Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Lokal an der Torstraße schließen müssen – vorübergehend, wie es auf der Webseite heißt. Doch dieser Zustand dauert bereits seit Herbst 2020 an. Liebhaber können aber weiterhin den Standort an der Bleibtreustraße 31 besuchen. Dieser ist nach langer Pause wieder geöffnet.

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"Spätzleexpress"

15 Jahre lang hielt sich der "Spätzleexpress" in Kreuzberg. Spätzle, Maultaschen, Schupfnudeln und mehr standen auf der Speisekarte des Restaurants. Aufgrund der Corona-Krise endete diese Zeit jedoch im Juni 2020. Der "Spätzleexpress" hat die Pandemie nicht überlebt.

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"Viasko"

Das vegane Restaurant war vor allem für Vegetarier und Veganer eine beliebte Frühstückslocation. Doch nach einigen Jahren musste das Lokal in Kreuzberg schließen. Wie die Betreiber mitteilten, war dafür jedoch nicht nur die Corona-Pandemie verantwortlich.

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"Glutanada"

Glutenfreie Spätzle und hausgemachte Crêpes im Bergmannkiez: Bei "Glutanda" konnten alle gemeinsam an einem Tisch sitzen und essen – trotz Lebensmittelunverträglichkeiten. Denn dort hat jeder etwas nach seinem Belieben gefunden. Im Herbst 2020 fand das Konzept allerdings ein Ende. Zwar wollte die Inhaberin dieses weitergeben, doch eine Nachfolge hat sich bislang wohl nicht gefunden.

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"Kastanientörtchen"

Das Café an der Kastanienallee in Prenzlauer Berg überzeugte nicht nur mit einer niedlichen Einrichtung. Törtchen konnten hier je nach Geschmack und Vorliebe zusammengestellt werden – von Crèmes bis hin zu Toppings. Doch im Mai 2020 verkündete das "Kastanientörtchen", dass es den Mietvertrag nicht verlängern würde. Lieber wolle man nach der Pandemie ohne Schulden erneut durchstarten. Bislang gibt es dazu keine Infos.

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"1687"

Das Restaurant und Café in der Mittelstraße war ein gehobenes französisches Restaurant. Hier trafen kulinarische Künste und hochwertige Produkte aufeinander. Jedoch können Gäste dieses Zusammenspiel derzeit nicht mehr genießen. Aufgrund der Corona-Krise hat der Betrieb vorübergehend geschlossen. Ein Termin zur Wiedereröffnung ist bisher nicht bekannt.

"Gasthaus Lentz"

Das Gasthaus in Charlottenburg war ein Treffpunkt mit Tradition. Eröffnet wurde der Betrieb bereits in der 80er-Jahren. Nach Jahrzehnten ist Schluss – wegen der Corona-Pandemie. Mitarbeiter und Miete konnten aufgrund der fehlenden Einnahmen nicht mehr bezahlt werden. Auch Rettungsversuche von Stammgästen blieben erfolglos. Seit März 2020 ist das "Lentz" nun geschlossen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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