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Berlin: Teilnehmer des Pilotprojekts lassen sich zweites Mal testen


Pilotprojekt in Endphase
Kommt nach der Feierwut der Testfrust?


13.08.2021Lesedauer: 2 Min.
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Das bekannte Eckhaus des KitKat: Knutschen, tanzen, feiern – ohne schlechtes Gewissen. Für etwas 2.000 Berliner Clubgänger wurde dieser Wunsch zur Realität.Vergrößern des Bildes
Das bekannte Eckhaus des KitKat: Knutschen, tanzen, feiern – ohne schlechtes Gewissen. Für etwas 2.000 Berliner Clubgänger wurde dieser Wunsch zur Realität. (Quelle: PEMAX)

Nach dem Berliner Party-Pilotprojekt konnten sich am Freitag alle Teilnehmer ein zweites Mal testen lassen. Riesige Warteschlangen blieben aus. Ob das daran lag, dass doch nicht jeder den Test machte, bleibt vorerst unklar.

Knutschen, tanzen, feiern – ohne schlechtes Gewissen. Für etwas 2.000 Berliner Clubgänger wurde dieser Wunsch zum ersten Mal seit Pandemiebeginn am vergangenen Wochenende wieder zur Realität. Sie hatten sich vom 6. bis 8. August am "Clubculture Reboot" beteiligt. Den Erlebnisbericht zum Projekt können Sie hier lesen.

Sechs Clubs, darunter das SO36, die Wilde Renate und das KitKat wollten in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung und Wissenschaftlerinnen der Charité aufzeigen, ob und wie klassische Tanzveranstaltungen in naher Zukunft möglich gemacht werden können.

Dafür sollten alle Teilnehmenden am 6. August, also vor dem Party-Wochenende, und erneut am 13. August zum PCR-Test erscheinen. Als Motivation lockten zehn Euro Kaution, die im Ticketpreis von 28,50 Euro bereits inbegriffen waren.

Wie zuverlässig sind die Teilnehmenden nach der Party?

Da der erste Termin vor allem an der Teststation des KitKat eine Wartezeit von über 60 Minuten mit sich brachte, wurde in der Zwischenzeit viel über den Erfolg des Experiments diskutiert: Würden die Teilnehmer des Kultur-Experiments so zuverlässig sein und zur Nachtestung zu erscheinen?

Im Vorfeld motivierte Dr. Florian Kaizinger, Geschäftsführer der "Think.Health Hygiene Solutions GmbH": "Das wird dieses Mal schneller gehen, weil ein Großteil des Administrations- und Papierkram wegfällt. Wir werden zudem versuchen die Personalkapazitäten zu erhöhen". Zudem betonte er, dass ein Großteil des Teams hinter dem Experiment ehrenamtlich an dem Pilotprojekte arbeite – und genau wie die Berliner Tanzwütigen ein eheliches Interesse daran hätten, eine Perspektive für den Kulturbetrieb der Hauptstadt zu schaffen.

"Erst feiern und dann doch nicht kommen – geht gar nicht"

Auch deshalb versuchten einige Testteilnehmer in der vergangenen Woche ihre faulen Party-Kollegen zur Zuverlässigkeit zu anzutreiben: "Ich habe in der Messenger-Gruppe deutlich gesagt, dass ich mit niemandem nochmal Feiern will, der das Experiment gegen die Wand fahren lässt. Erst den Vorgaben zustimmen, feiern und dann doch nicht kommen – geht gar nicht."

Und tatsächlich ging der zweite Test am 13. August bei den stichprobenartig befragten Besuchern der KitKat-Teststation innerhalb von weniger als zehn Minuten über die Bühne. Nach Einschätzung der Ehrenamtlichen vor Ort waren bis 19.30 Uhr nur etwa die Hälfte aller Teilnehmenden erschienen.

Für eine solide wissenschaftliche Studie wären 80 Prozent Vollbeteiligung wünschenswert gewesen. Die genaue Auswertung und Bekanntgabe alle Daten erfolgt dann spätestens nach dem Wochenende.

Verwendete Quellen
  • Reporterin vor Ort
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