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"Enger zusammengerückt": Füchse nehmen "Hürde" Melsungen

Berlin  

"Enger zusammengerückt": Füchse nehmen "Hürde" Melsungen

17.09.2021, 09:54 Uhr | dpa

"Enger zusammengerückt": Füchse nehmen "Hürde" Melsungen. Fabian Wiede

Deutschlands Fabian Wiede vor dem Spiel. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild (Quelle: dpa)

Kassel (dpa) – Mit dem Vereinsrekord von saisonübergreifend 13 Siegen in Folge sehen sich die Füchse Berlin auf einem erfolgreichen Weg in der Handball-Bundesliga. "Wir sind als Mannschaft reifer geworden und enger zusammengerückt. Da habe ich ein sehr gutes Gefühl für die Saison und das hat man in den letzten Spielen gesehen", sagte Nationalspieler Fabian Wiede nach dem 33:25-Erfolg bei der MT Melsungen, "es war eines der besten Spiele, welches wir in den letzten Wochen und Monaten gezeigt haben. Ich habe nichts anzumerken."

Mit der optimalen Ausbeute von 6:0 Punkten hat das Team von Trainer Jaron Siewert vorerst den ersten Platz in der Tabelle übernommen. Mehr noch als die derzeitige Platzierung freute sich der 27 Jahre junge Trainer über das gezeigte Spielniveau seiner Mannschaft: "Das war eine überragende erste Hälfte. Ich bin sehr froh, dass wir diese Hürde genommen haben."

So hatten die Füchse in Kassel in der ersten Halbzeit zeitweise mit sieben Toren geführt und die Hausherren durch viel Tempo, einen agilen Positionsangriff sowie eine kompakte und aggressive Defensive dominiert. Herausragend war dabei ebenso Torhüter Dejan Milosavljev, der insgesamt auf 38 Prozent Fangquote kam. "Wir haben in der Vorbereitung gefühlt 70 bis 80 Prozent Abwehr trainiert", erklärte Wiede die Stabilität in der Abwehr.

Siewert hatte nach der Pause den komfortablen Vorsprung von 15:9 genutzt, um zu rotieren. Dadurch erhielten unter anderem die beiden erst 19-Jährigen Nils Lichtlein und Matthes Langhoff die Möglichkeit, sich zu beweisen. Beide machten prompt ihre ersten Tore. "Jeder hat bei uns eine Startplatzberechtigung", sagte Siewert. Trotzdem warnt der Trainer vor Übermut. "Schauen wir mal, wie wir die nächsten Spiele gestalten. Dann können wir von einem gelungenen Start reden."

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