Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Historische Psychiatrie-Patientenakten werden gerettet

Berlin  

Historische Psychiatrie-Patientenakten werden gerettet

21.09.2021, 05:50 Uhr | dpa

In Sachsen-Anhalt werden wertvolle Archivsammlungen durch ein Entsäuerungsverfahren gerettet. Das ist notwendig, weil das ab 1850 hergestellte holz- und säurehaltige Papier zerfällt. "Das Problem ist die große Zahl an Dokumenten", sagte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Sonja Annette Wallis von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) an der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz.

"Die Sammlung von rund 232 laufende Meter Akten der Psychiatrie der Uniklinik Halle hat überregionale Bedeutung, weil sie wahrscheinlich im deutschsprachigen Raum die einzige komplette psychiatrische Patientenaktensammlung ist", sagte der Leiter des Universitätsarchivs, Dirk Schaal. Ebenso werden die Bestände der Volkspolizei-Bezirksbehörde Magdeburg (1975-1990) gesichert.

Die KEK hat seit ihrem Bestehen vor elf Jahren bundesweit 850 Projekte mit rund 18,5 Millionen Euro gefördert. Allein in diesem Jahr werden im Rahmen des Sonderprogramms 78 Projekte mit rund 2 Millionen Euro gefördert.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: