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In Berlin fehlen Ausbildungsplätze: In Brandenburg Azubis

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In Berlin fehlen Ausbildungsplätze: In Brandenburg Azubis

28.10.2021, 13:35 Uhr | dpa

In Berlin fehlen Ausbildungsplätze, in Brandenburg Jugendliche, die eine Ausbildung beginnen wollen. So haben sich von Oktober 2020 bis Ende September in Berlin 20 788 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bei der Arbeitsagentur gemeldet, wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Das waren 556 mehr als im Jahr davor. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze hat sich der Statistik zufolge um 792 auf 13 317 verringert. Ende September waren in der Hauptstadt 3394 Bewerber noch ohne Ausbildungsvertrag, 39 mehr als im Jahr davor.

Berlins Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) kritisierte, das Ausbildungsengagement der Berliner Betriebe sei weiter gesunken. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin, Daniel-Jan Girl, wies dagegen darauf hin, dass viele Betriebe noch Auszubildende suchten: "Derzeit sind 7700 offene Stellen auf ausbildung.berlin veröffentlicht und warten auf die 3400 noch suchenden Ausbildungsbewerber."

Girl warnte vor einem zunehmenden Fachkräftemangel in Berlin: Gastronomiebetriebe müssten vermehrt Schließtage einführen, Industriebetriebe könnten ihre Produktionskapazitäten nicht auslasten. "Ganze Branchen stehen vor "englischen Verhältnissen", wenn wir nicht bald gegensteuern."

Im Nachbarland Brandenburg stellt sich die Situation anders da. Dort ging die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber zurück, während die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze zugenommen hat. So gab es im Ausbildungsjahr 2020/21 den offiziellen Daten zufolge 2963 Bewerber, 125 weniger als im Jahr davor. Die Zahl der Ausbildungsplätze stieg um 257 auf 3940, wie Agentur für Arbeit Potsdam, IHK und Handwerkskammer Potsdam am Donnerstag mitteilten.

"Wir haben im Agenturbezirk viele ausbildungsbereite Betriebe mit mehr Ausbildungsplätzen als Bewerberinnen und Bewerber", so der Leiter der Arbeitsagentur Potsdam, Alexandros Tassinopoulos. "Sorge bereitet uns jedoch das auch im zweiten Corona-Jahr gefallene Ausbildungsinteresse der jungen Generation."

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