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Zoll stoppt Urlauber mit 30-Kilo-Muschel im GepÀck

Von t-online
Aktualisiert am 10.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Eine Taucherin neben einer Großen Riesenmuschel (Archivbild): Die Familie hatte die Schalen der mitgebrachten Muschel in zwei GepĂ€ckstĂŒcken verstaut.
Eine Taucherin neben einer Großen Riesenmuschel (Archivbild): Die Familie hatte die Schalen der mitgebrachten Muschel in zwei GepĂ€ckstĂŒcken verstaut. (Quelle: Nature Picture Library/imago-images-bilder)
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Zollbeamte haben am Hauptstadtairport BER eine Familie angehalten, die eine seltene Riesenmuschel aus dem Kenia-Urlaub mitgebracht hatte. Die Art ist vom Aussterben bedroht.

Einer aus dem Urlaub aus Kenia zurĂŒckgekehrten Familie droht ein erhebliches Bußgeld. Am Mittwoch teilte der Zoll mit, dass Beamte im GepĂ€ck der Reisenden zwei Schalen einer geschĂŒtzten Großen Riesenmuschel entdeckt hĂ€tten.

Die Art "Tridacna gigas" gilt als gefĂ€hrdet und steht auf der Roten Liste des Washingtoner ArtenschutzĂŒbereinkommens. Die Tiere können bis zu 140 Zentimeter groß werden und mehr als 350 Kilogramm wiegen.

Riesenmuschel am BER: Einfuhr "kein Kavaliersdelikt"

Das Exemplar, das die Familie dabei hatte, war deutlich kleiner. Beide Schalen brachten dem Zoll zufolge zusammen rund 30 Kilo auf die Waage. Sie waren in zwei verschiedenen GepĂ€ckstĂŒcken verstaut.

FĂŒr die Einfuhr von lebenden oder toten Riesenmuschel-Exemplaren ist eine Zollanmeldung sowie die Vorlage entsprechender Genehmigungen erforderlich. Die Urlauber aus Kenia meldeten die Muschel bei ihrer Ankunft am Flughafen Berlin-Brandenburg aber weder an, noch hatten sie die erforderlichen Dokumente dabei.

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"Leider können wir immer wieder feststellen, dass Reisende Urlaubsandenken mitbringen, die aus geschĂŒtzten Tieren oder Pflanzen hergestellt wurden", sagte ein Sprecher des Zolls. "Die illegale Einfuhr ist kein Kavaliersdelikt." Bis zu 10.000 Euro Bußgeld könnten fĂ€llig werden.

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