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TatverdÀchtige nach rassistischer Attacke ermittelt

Von t-online, nhe

Aktualisiert am 29.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Streifenwagen der Polizei Berlin (Archivbild): In Lichtenberg ist es zu einer rassistischen Attacke gekommen.
Ein Streifenwagen der Polizei Berlin (Archivbild): In Lichtenberg ist es zu einer rassistischen Attacke gekommen. (Quelle: Seeliger/imago-images-bilder)
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Auf Twitter ist ein Video von einem rassistischen Angriff auf einen Mann in Berlin vielfach geteilt worden. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelte zu dem Vorfall

Im Fall einer rassistischen Attacke in Berlin-Lichtenberg am vergangenen Freitag hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes eine TatverdÀchtige ermittelt. Es handelt sich demnach um eine 38-JÀhrige, die bei der Polizei wegen Àhnlicher Delikte bereits bekannt ist. Das teilen die Beamten am Montag mit.

Der Vorfall wurde vom Opfer per Video dokumentiert – und verbreitete sich im Laufe des Freitags tausendfach auf Twitter. Dort postete der Betroffene das Video und schrieb dazu "Das habe ich heute in Lichtenberg erlebt, Polizei Berlin wĂ€re eine Anzeige hier möglich oder bringt nichts?"

Der 32-JĂ€hrige war laut Polizei gegen 14.40 Uhr mit seiner einjĂ€hrigen Tochter in der Paul-Junius-Straße in Fennpfuhl unterwegs. An der dortigen Volkshochschule wurde er von einer Unbekannten massiv rassistisch beschimpft.

Rassistische Attacke in Berlin: Mann reicht Anzeige ein

In dem Twitter-Video sind die rassistischen Beleidigungen dokumentiert: "Verschwinde hier, du Kanake, du dreckiger Affe", ruft die Frau dem Mann und seinem Kind unter anderem entgegen – "verpiss dich hier, du KrĂŒppel". Außerdem spuckt sie mehrfach in die Richtung des Filmenden.

Der Großteil der Twitter-User bot dem Mann daraufhin UnterstĂŒtzung an und riet zur Anzeige. Diese reichte er am Abend ein, wie ein weiterer Tweet des Mannes dokumentiert. Auch die Polizei meldete sich noch am Freitagabend auf Twitter zu dem Vorfall.

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Opfer wĂŒrde Strafe in Kauf nehmen

Wie das Opfer dem "Tagesspiegel" berichtet, habe der Mann solche "rassistischen Wutangriffe" schon oft erlebt. "Oftmals wird mir nicht geglaubt, oder gesagt, es sei ja nicht so schlimm. Auch von der Polizei. Diesmal dachte ich, ich nehme es mal mit meinem Handy auf", schildert der Mann.

Dass er die Frau eigentlich nicht filmen darf, nehme er in Kauf, heißt es weiter. Daher nehme er auch eine Strafe in Kauf. Es sei wichtig, dass die Menschen sehen, dass solche VorfĂ€lle passieren.

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Wie die Zeitung weiter berichtet, wurde der 32-JÀhrige in Nigeria geboren und lebt seit sieben Jahren in Deutschland. Er arbeitet demnach als Kreditberater. Solche rassistischen Beleidigungen sei er schon gewöhnt, sagt er. Aber: "Mein Sohn noch nicht".

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