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Mann uriniert gegen Holocaust-Mahnmal – Staatsschutz ermittelt

Von dpa
Aktualisiert am 12.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Zwei Rosen auf einem der 2711 Beton-Stelen des von Peter Eisenmann entworfenen Denkmal fĂŒr die ermordeten Juden Europas (Archivbild): Gegen einen 20-JĂ€hrigen wird wegen Störung der Totenruhe ermittelt.
Zwei Rosen auf einem der 2711 Beton-Stelen des von Peter Eisenmann entworfenen Denkmal fĂŒr die ermordeten Juden Europas (Archivbild): Gegen einen 20-JĂ€hrigen wird wegen Störung der Totenruhe ermittelt. (Quelle: Hohlfeld/imago-images-bilder)
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In Berlin ermittelt der Staatsschutz gegen einen Mann, der gegen das Holocaust-Denkmal uriniert hat. Er hatte auf sein Verhalten angesprochen keinerlei Einsicht gezeigt.

Wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe am Denkmal fĂŒr die ermordeten Juden Europas in Berlin hat der polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Das teilte die Berliner Polizei am Sonntag mit.

Danach hat eine Sicherheitsmitarbeiterin am frĂŒhen Nachmittag einen jungen Mann beobachtet, der gegen eine Stele urinierte. Die Mitarbeiterin gab an, ihn angesprochen und auf die Besonderheit des Ortes hingewiesen zu haben, erklĂ€rt die Polizei. Der TatverdĂ€chtige habe sinngemĂ€ĂŸ geĂ€ußert, er wisse, wo er sei und weiter uriniert. Daraufhin alarmierte die Frau die Polizei.

Holocaust-Mahnmal in Berlin: Staatsschutz ermittelt gegen 20-JĂ€hrigen

Ein Atemalkoholtest bei dem 20-JĂ€hrigen ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Der Mann wurde nach Feststellung seiner Personalien am Ort entlassen.

Das Mahnmal, das 2005 zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten ermordeten rund sechs Millionen Juden eröffnet wurde, besteht aus rund 2700 verschieden hohen, dunkelgrauen Betonblöcken. In dem Stelenfeld ist laut Hausordnung unter anderem Rauchen und Alkoholkonsum verboten, außerdem LĂ€rmen, Rennen, oder das Springen von Block zu Block.

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Anfang November war die Polizei im Zusammenhang mit dem Mahnmal selbst in die Schlagzeilen geraten: Ein Foto zeigte uniformierte Polizisten, die an den Steinblöcken LiegestĂŒtze machten. PolizeiprĂ€sidentin Barbara Slowik entschuldigte sich öffentlich.

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