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Tausende Stromkunden landen in der Grundversorgung

Von dpa
Aktualisiert am 07.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Steckdosenleiste liegt auf einem Tisch (Symbolbild): Die Bundesregierung sieht in der aktuellen Kündigungswelle Vertragsbrüche der Anbieter.
Eine Steckdosenleiste liegt auf einem Tisch (Symbolbild): Die Bundesregierung sieht in der aktuellen Kündigungswelle Vertragsbrüche der Anbieter. (Quelle: Sina Schuldt/dpa-bilder)
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In Berlin und Hamburg müssen zahlreiche Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Wegen der hohen Strompreise kündigen viele Anbieter ihre Verträge. Die Kunden landen dann in der deutlich teureren Grundversorgung.

Tausende Stromkunden in Berlin und Hamburg rutschen in die Grundversorgung, weil ihr bisheriger Anbieter sie nicht mehr beliefert. Bei Vattenfall, dem Grundversorger der beiden größten deutschen Städte, ist von einer mittleren fünfstelligen Zahl in den vergangenen Wochen die Rede. "Tatsächlich verzeichnen wir wegen der Kündigungswelle bei Stromverträgen anderer Anbieter aktuell Kundenzuwächse in unserer Grundversorgung", teilte das Unternehmen mit.

Hintergrund ist die angespannte Lage auf den Strommärkten. Bei der Bundesnetzagentur haben bis Ende 2021 mindestens 38 Anbieter angezeigt, ihren Kunden keinen Strom mehr liefern zu wollen. Die Unternehmen begründen das mit den stark gestiegenen Preisen an den Strombörsen. Hunderttausende Kunden dürften betroffen sein. Der bekannteste Fall ist der Anbieter Stromio.

Kündigungen in Berlin: Strompreise so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr

Wenn ein Anbieter nicht mehr liefert, wechseln die Kunden automatisch in den Tarif des örtlichen Grundversorgers. Dann kommt weiter Strom aus der Steckdose, muss aber in der Regel deutlich teurer bezahlt werden als zuvor. Die Bundesregierung sieht in der aktuellen Kündigungswelle Vertragsbrüche der Anbieter.

Die Preise an den Strombörsen waren 2021 so hoch wie seit mindestens 20 Jahren nicht, wie das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität zu Köln in der Kurzanalyse ermittelte. Das liege daran, dass sich nach dem Corona-Einbruch die Weltwirtschaft 2021 erholte und die Nachfrage nach Energie sprunghaft gestiegen sei. Hinzu kamen höhere Preise für den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids.

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Klage gegen Berlin Anbieter Voxenergie

Erst am Mittwoch gab die Verbraucherzentrale Brandenburg ihre Klage gegen den Berliner Anbieter Voxenergie bekannt. Kunden hatten sich demnach beschwert, dass das Unternehmen die Preise erhöht habe, ohne dies zuvor anzukündigen oder auf das Sonderkündigungsrecht hinzuweisen. Das Unternehmen beantwortete eine Anfrage zu dem Vorwurf nicht.

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Vattenfall teilte mit, man sei auf den Kundenzustrom gut vorbereitet. Das Unternehmen sichere sich die benötigten Strommengen regelmäßig über einen langen Zeitraum. "Gegen Preisschwankungen sind wir somit gut gewappnet." Nach Angaben eines Sprechers wächst die Zahl der Stromverträge beim deutschen Ableger des schwedischen Staatskonzerns schon länger. Bundesweit hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 2,4 Millionen Stromkunden, davon 1,6 Millionen in Berlin und rund 650.000 in Hamburg.

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