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Berlin: Kunst-Aktion wirft Berliner Polizei Rechtsextremismus vor


Kunst-Aktion wirft Berliner Polizei Rechtsextremismus vor

Von t-online, jl

11.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bereitschaftspolizei im Einsatz in Berlin (Symbolbild): Die Plakate tauchten überall in der Stadt auf.Vergrößern des BildesBereitschaftspolizei im Einsatz in Berlin (Symbolbild): Die Plakate tauchten überall in der Stadt auf. (Quelle: Abboud/imago-images-bilder)
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"110% national": In ganz Berlin sind Plakate aufgetaucht, die die Polizei als rechtsextrem darstellen. Sie imitieren dabei die Werbekampagne der Behörde – einfach entfernt werden sie dennoch nicht.

Aktivisten in Berlin haben Plakataufsteller gekapert und mit einer Kampagne gegen die Berliner Polizei versehen. An mehreren Orten in der Stadt waren Plakate zu sehen, die die Behörde als rechtsextrem darstellten.

Sie waren im Stil der "110%"-Werbekampagne der Polizei gehalten. Zu sehen war ein SEK-Beamter, davor war zu lesen "Wir sind Nazi-Netzwerk, nur größer", "110% national" und "Pozilei Berlin". Bereits 2020 machte das Kollektiv mit einer ähnlichen Kampagne auf sich aufmerksam. Anlass der Aktion war, wie schon zwei Jahre zuvor, der Europäische Polizeikongress der am 11. und 12. Mai in Berlin stattfindet. Hinter der Aktion steckt nach eigenen Angaben die Aktionsgruppe "100% subversiv".

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Plakat-Aktion in Berlin: Polizei kann Plakate nicht abnehmen

Die Berliner Polizei bestätigte auf Anfrage von t-online die Aktion: Es seien Plakate im gesamten Stadtgebiet aufgetaucht. Die Aktivisten berufen sich auf die Kunstfreiheit, und tatsächlich handele es sich bei der Aktion nicht um Sachbeschädigung, so ein Sprecher der Polizei. Allerdings ermittle der polizeiliche Staatsschutz.

Es stehe der Verdacht der Verleumdung im Raum, außerdem werde wegen des Verstoßes gegen das Kunsturheberrecht ermittelt, da auf den Plakaten ein Berliner Beamter zu sehen sei.

Einfach abnehmen dürfe die Polizei die Plakate indes nicht. "Wir stehen aber in Kontakt mit den Betreiberfirmen der Aufsteller und bemühen uns, sie schnellstmöglich entfernen zu lassen", so der Sprecher. "Das dauert aber ein bisschen."

Hinweis: Zunächst hatten wir fälschlicherweise berichtet, hinter der Aktion stecke das "Peng!-Kollektiv". Tatsächlich verbreiteten diese Gruppe lediglich die Kampagne.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit der Berliner Polizei
  • Twitter
  • Eigene Recherchen
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