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Tausend Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus


Demonstration
Tausend Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus

Von dpa
Aktualisiert am 18.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Erneut sind in mehreren Städten am Wochenende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Mehrere Tausend zogen am Sonntag allein in Essen durch die Innenstadt.

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens haben am Wochenende erneut Tausende Menschen gegen Rechtsextremismus und die AfD demonstriert. Kundgebungen gab es am Samstag unter anderem in Bochum, Rheinberg und Bedburg.

An einem Protestzug am Sonntagnachmittag in Essen beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter rund 15 000 Menschen. Die Polizei schätzte die Anzahl auf 6000. Auf Plakaten war zu lesen: "Runter vom Sofa - Nie wieder ist jetzt", "Liebe gegen Rechts" oder "Auf keinen Fall, Digga". Ein Redner sagte bei einer Kundgebung vor Beginn der Demo: "Wir stehen hier für Vielfalt, Toleranz und Demokratie". Aufgerufen hatte ein Bündnis "Zusammen gegen rechts Essen".

Die Demonstration "Bochum solidarisch - Hand in Hand gegen Rechts" war am Samstag mit einer Kundgebung vor dem Deutschen Bergbau-Museum geendet. Laut Polizei nahmen rund 3500 Menschen teil. "Es ist alles friedlich verlaufen", erklärte ein Polizeisprecher.

Am Samstag war in Essen und Wuppertal außerdem der neun Opfer gedacht worden, die am 19. Februar 2020 bei einem rassistisch motivierten Anschlag im hessischen Hanau ermordet worden waren. Am Montag jährt sich der Anschlag zum vierten Mal. Während sich in Essen laut Polizei 120 Menschen unter dem Motto "4 Jahre nach Hanau" versammelten, registrierte die Polizei in Wuppertal rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Seit gut fünf Wochen gehen überall in Deutschland immer wieder Zehntausende Menschen gegen rechts und gegen die AfD auf die Straße. Auslöser war eine Recherche des in Essen ansässigen Medienhauses Correctiv zu einem Treffen radikaler Rechter mit einzelnen Politikern von AfD, CDU und Werteunion im November in Potsdam.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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