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Bauernprotest in Bremerhaven: Hafen dicht – "Lage drohte, zu eskalieren"


"Lage drohte zu eskalieren"
Bauern versuchen, Straßensperre zu durchbrechen

Von t-online, stk

03.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Bauern treffen sich mit ihren Traktoren zu einer Protestfahrt (Symbolfoto): Die Polizei nahm die Personalien zahlreicher Teilnehmer auf.Vergrößern des BildesBauern treffen sich mit ihren Traktoren zu einer Protestfahrt (Symbolfoto): Die Polizei nahm die Personalien zahlreicher Teilnehmer auf. (Quelle: Jens Büttner/dpa)
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Landwirte legen den Hafen in Bremerhaven lahm und widersetzen sich den Anweisungen der Polizei. Kurzfristig droht die Lage, außer Kontrolle zu geraten.

Landwirte haben am Freitag den Hafen von Bremerhaven für fast 24 Stunden lahmgelegt und sind dabei offensichtlich über das Ziel hinausgeschossen. Wie die Polizei in der Nacht zu Samstag mitteilte, waren insgesamt etwa 100 Bäuerinnen und Bauern vor Ort. Anfangs blockierten die Teilnehmer lediglich mehrere Zufahrten zum Hafenbereich, als die Bauern abrücken sollten, "drohte die Lage zeitweise zu eskalieren", so ein Sprecher.

Ab etwa 5.30 Uhr blockierten die Landwirte das Überseehafengebiet in Weddewarden, im Bereich Rotersand und an der Lohmannstraße. Bis etwa 13 Uhr seien Lastwagen durchgelassen worden und man hielt sich an die Auflage, berichtete die Polizei. Doch ab etwa 15.30 Uhr seien etwa 60 bis 70 Landwirte zusammengekommen und hätten eine Spontandemonstration abgehalten.

CDU-Politiker stellt sich Bauern – Demo droht zu eskalieren

"Gegen 19 Uhr beendete die Versammlung einseitig die Kooperation mit der Polizei, verstieß durchgehend gegen Auflagen und wurde schließlich vom Versammlungsleiter offiziell für beendet erklärt", hieß es vom Sprecher der Polizei. Jedoch seien weiter zahlreiche Teilnehmer vor Ort geblieben und blockierten weiter die Zufahrten zum Hafen.

Bis etwa 1.20 Uhr in der Nacht zu Samstag seien eine Vielzahl von Bauern vor Ort geblieben, erst dann reisten alle Landwirte ab. Doch zuvor drohte die Lage zu eskalieren. Trotz des Auftauchens des CDU-Politikers Claus Seebeck beruhigte sich die Lage nicht, berichtete unter anderem die "Nordsee-Zeitung". Die Bäuerinnen und Bauern hatten das Erscheinen des Politikers gefordert, doch die Lage habe sich nicht beruhigt. Einige Landwirte sollen versucht haben, zu anderen Protestlern zu gelangen und dabei auf Straßensperren und daneben stehende Polizisten zugefahren sein. Das Durchbrechen der Sperre sei jedoch verhindert worden.

Über mehrere Stunden nahmen die Einsatzkräfte dann unter anderem Personalien auf und leiteten eine Vielzahl von Strafverfahren ein. Wie viele Bauern nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, blieb zunächst unklar. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

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