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Arian aus Bremervörde: Warum hilft "Aktenzeichen XY" nicht? ZDF antwortet


Seit sechs Wochen vermisst
Vermisster Arian: Warum läuft der Fall nicht bei "Aktenzeichen XY"?

Von t-online, pb

10.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Arian (6) ist weiterhin verschwunden. Die Polizei nimmt aber die Suche wieder auf.Vergrößern des BildesArian (6) ist weiterhin verschwunden. Die Polizei nimmt aber die Suche wieder auf. (Quelle: t-online)
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Der Fall des vermissten Arian aus Bremervörde lässt viele Menschen nicht los. Warum wird eigentlich nicht mit der Hilfe einer bekannten ZDF-Show nach ihm gesucht?

Seit über sechs Wochen wird der sechsjährige Arian aus Bremervörde vermisst. Nach einer tagelangen Suche mit hunderten Helfern ermittelt mittlerweile eine spezielle Ermittlungsgruppe in dem Fall. Auf die Hilfe der bekannten ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" haben die Ermittler bislang aber nicht zurückgegriffen – dabei wurden durch einen Zeugenaufruf in der Sendung schon einige Fälle gelöst.

Der "Kreiszeitung" sagte die Chefredakteurin der Sendung, Ina-Maria Reize-Wildemann, nun, dass der Vermisstenfall des Jungen für die ZDF-Redaktion bislang kein Thema gewesen sei. Aber: "Vielleicht startet die Polizei nach Abarbeitung aller Hinweise nochmals zu einem späteren Zeitpunkt eine Öffentlichkeits-Initiative. Wenn die Polizei unsere Hilfe wünscht und braucht, sind wir natürlich sofort dabei."

Ob es dazu in den nächsten Wochen kommt, ist offen. Der "Bild" sagte der Polizeisprecher des Kreises, Heiner van der Werp, am Wochenende: "Natürlich ist von Anbeginn der Ermittlungen auch die Möglichkeit in Betracht gezogen worden, den Fall in der ZDF-Sendung vorzustellen. Bislang wurde die Entscheidung getroffen, alle vorliegenden Hinweise akribisch abzuarbeiten. Wir vertrauen hier auf die Kompetenz der Ermittlungsgruppe."

Vermisster Arian: Ermittlungsgruppe arbeitet noch bis Ende Juni

Hilfreiche Tipps kämen mittlerweile ohnehin nicht mehr bei der Ermittlungsgruppe an – eher "gut gemeinte Hinweise". Daher konzentriere sich die Gruppe derzeit darauf, die vorhandenen Hinweise abzuarbeiten. Wie lange die Ermittlungsgruppe überhaupt noch bestehen wird, ist offen: Bislang ist ihre Arbeit bis Ende Juni geplant.

Eine Autismus-Expertin hat derweil den Verdacht eingeordnet, warum Arian weggelaufen sein könnte. Zu den Ritualen von Arians Familie soll es gehören, abends gemeinsam fernzusehen. Am Abend von Arians Verschwinden ging es beim "Sandmännchen" um einen Cowboy und sein Motorboot – ähnlich denen im Hafen von Bremervörde. Eine Inspiration? Mehr dazu lesen Sie hier.

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